
Durch die Automatisierung mit NAVIT konnten wir manuelle Verwaltungsaufwände eliminieren, die Kosten für Mobilitätsbenefits um 38 % senken und den Nettovorteil für unsere Mitarbeitenden um bis zu 48 % steigern.
Julia Carloff-Winkelmann, Chief HR Officer
Für ein Mobilitätsbudget gibt es weder eine eigene steuerliche Regelung noch eine feste steuerfreie Obergrenze. Jede Ausgabe wird nach der Mobilitätsart behandelt, für die sie anfällt.
Zuschüsse zum öffentlichen Personennahverkehr bleiben nach § 3 Nr. 15 EStG steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden; sie mindern dann die Entfernungspauschale der Mitarbeitenden. Als Sachbezug, etwa über eine zweckgebundene Mobilitätskarte, bleiben nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG bis 50 Euro im Monat steuerfrei. Das ist eine Freigrenze: Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig.
Beide Regeln haben unterschiedliche Voraussetzungen und lassen sich nicht pauschal zu einer steuerfreien Gesamtsumme addieren. Alle übrigen Ausgaben werden pauschal oder individuell versteuert.
Die NAVIT Steuer-Engine prüft jede Mobilitätsausgabe gegen die Regeln Ihres Unternehmens und ordnet sie einer von drei Kategorien zu: steuerfrei, pauschal versteuert oder individuell zu versteuern. Zuerst greift eine Steuerbefreiung, danach die Pauschalversteuerung, zuletzt die individuelle Versteuerung.
Abgedeckt sind Deutschlandticket, ÖPNV-Erstattung, Mobilitätsbudget mit Mobilitätskarte, Dienstrad-Leasing, Auto-Abo, Tank- und Ladekarte sowie Heimladen, jeweils mit eigener Rechtsgrundlage: § 3 Nr. 15 EStG für ÖPNV-Zuschüsse, § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG für Sachbezüge bis 50 Euro im Monat, die 0,25-Prozent-Regelung für Dienstrad und für E-Dienstwagen bis 100.000 € Bruttolistenpreis, die 1-Prozent-Regelung für andere Dienstwagen und § 3 Nr. 50 EStG für das Heimladen betrieblicher Fahrzeuge.
Alle Mobilitätsausgaben laufen in einen gemeinsamen Monatsexport für die Lohnabrechnung zusammen.
Nein. Die NAVIT Steuer-Engine kann alle drei Abrechnungswege der Plattform verarbeiten: die direkte Buchung in der App für das Deutschlandticket, Dienstrad-Leasing und Auto-Abo, die zweckgebundene Mobilitätskarte für flexible Mobilität und die Erstattung auf Nachweis für ÖPNV-Tickets und Heimladen, wobei dies beim Heimladen kWh-genau nach dem BMF-Schreiben vom 11. November 2025 geschieht.
Bei der Direktbuchung und Kartenzahlung entstehen keine Belege, die HR prüfen müsste; Nachweise für Erstattungen prüft die Steuer-Engine automatisch gegen die freigegebenen Mobilitätsarten.
Nach § 8 Abs. 1 Satz 2 EStG gelten nachträgliche Kostenerstattungen als Geldleistung, für sie greift die 50-Euro-Sachbezugsfreigrenze nicht. Eine Geldkarte zählt nach § 8 Abs. 1 Satz 3 EStG nur als Sachbezug, wenn sie ausschließlich zum Bezug bestimmter Waren oder Dienstleistungen berechtigt und die Kriterien von § 2 Abs. 1 Nr. 10 ZAG erfüllt.
Die NAVIT Mobilitätskarte autorisiert Zahlungen deshalb nur bei Händlerkategorien (MCC), die zu den freigegebenen Mobilitätsarten passen, und nur im Rahmen des verfügbaren Budgets. Die Freigrenze gilt für alle Sachbezüge eines Monats zusammen und setzt voraus, dass der Sachbezug zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird; Beträge darüber ordnet die Steuer-Engine automatisch der pauschalen oder individuellen Versteuerung zu.
Auf eine Gehaltserhöhung fallen Lohnsteuer und Sozialabgaben an, auf der Arbeitgeberseite zusätzlich der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung. Je nach Steuerklasse und Gehalt kommt bei Mitarbeitenden dadurch oft nur rund die Hälfte des Bruttobetrags an. Bleibt ein Mobilitätsbenefit nach § 3 Nr. 15 EStG oder innerhalb der 50-Euro-Sachbezugsfreigrenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG steuerfrei, entfallen diese Abgaben für den jeweiligen Betrag. Wie groß der Unterschied pro Person ausfällt, zeigt die Vergleichstabelle oben.
Zum Monatsende liefert NAVIT jeden Betrag pro Mitarbeitende:r getrennt nach steuerfrei, pauschal versteuert und individuell zu versteuern, bereits auf die Lohnarten Ihres Unternehmens gemappt. So lassen sich steuerfreie ÖPNV-Leistungen nach § 3 Nr. 15 EStG in der Lohnsteuerbescheinigung ausweisen und pauschal versteuerte Bezüge im Lohnkonto aufzeichnen, ohne manuelle Zuordnung. Die Übergabe läuft per API, SFTP oder CSV an DATEV, SAP, Sage, Workday, Personio, HiBob, Persis und weitere Systeme.
NAVIT verfolgt Gesetzesänderungen und BMF-Schreiben zu Mobilitätsbenefits und setzt sie in der Steuer-Engine um. Ein Beispiel ist das BMF-Schreiben vom 11. November 2025 zum Heimladen von E-Dienstwagen. NAVIT erfasst die geladene Strommenge seitdem kWh-genau über vier Nachweiswege: geeichte Wallbox, Wallbox mit MID-Zähler, mobiler Stromzähler sowie App- oder OBD-Daten des Fahrzeugs. Das funktioniert auch bei privater PV-Anlage oder dynamischem Stromtarif. Die Daten gehen als Auslagenersatz nach § 3 Nr. 50 EStG an die Lohnabrechnung.
NAVIT dokumentiert jede Transaktion mit ihrer steuerlichen Zuordnung in einem Audit-Trail. So lässt sich für jeden Monat und jede Person zeigen, welche Ausgabe unter welcher Rechtsgrundlage abgerechnet wurde, beim Heimladen einschließlich der kWh-Nachweise, die das BMF-Schreiben vom 11. November 2025 verlangt.
Vor der Einführung unterstützt NAVIT auf Wunsch bei einer Anrufungsauskunft nach § 42e EStG, mit der Sie die steuerliche Behandlung beim Betriebsstättenfinanzamt verbindlich klären.
Wir beantworten Ihre Fragen gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch und zeigen Ihnen, wie NAVIT hilft. Das erfahren Sie im Gespräch:
Unsere Mobilitätslösungen
Verfügbare Preismodelle
Anwendungsfälle für Ihr Team

Durch die Automatisierung mit NAVIT konnten wir manuelle Verwaltungsaufwände eliminieren, die Kosten für Mobilitätsbenefits um 38 % senken und den Nettovorteil für unsere Mitarbeitenden um bis zu 48 % steigern.
Julia Carloff-Winkelmann, Chief HR Officer
Ein Mobilitätsbudget kann auf verschiedene Arten versteuert werden, je nachdem, welche Verkehrsmittel genutzt werden. NAVIT nutzt hierbei die effizientesten Wege: Viele Mobilitätsarten (wie der ÖPNV) sind nach § 3 Nr. 15 EStG steuerfrei. Für andere Nutzungen kann die Pauschalversteuerung (z. B. nach § 40 EStG) angewendet werden. Unsere Plattform automatisiert diese Zuordnung, sodass immer die steuerlich günstigste Option gewählt wird.
Ja, Zuschüsse des Arbeitgebers zum ÖPNV (einschließlich des Deutschlandtickets) sind für den Mitarbeiter steuerfrei und für den Arbeitgeber sozialversicherungsfrei, sofern sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden (§ 3 Nr. 15 EStG). NAVIT wickelt dies rechtssicher ab und generiert die nötigen Nachweise für die Lohnabrechnung.
Bei einer klassischen Gehaltserhöhung kommen nur ca. 50 % des Bruttobetrags beim Mitarbeiter an, während der Arbeitgeber volle Lohnnebenkosten zahlt. Durch die Steuervergünstigungen bei Mobilitätsbenefits entfallen oder reduzieren sich diese Abgaben. Ein 200 € Mobilitätsbudget kann so eine Ersparnis von bis zu 1.000 € pro Mitarbeiter und Jahr im Vergleich zu einer Netto-Lohnerhöhung erzielen.
Beim Dienstrad-Leasing per Gehaltsumwandlung profitiert der Mitarbeiter von der 0,25 %-Regel für die Versteuerung des geldwerten Vorteils. Durch die Einsparung bei den Sozialabgaben reduziert sich die effektive Rate für den Mitarbeiter deutlich, während Sie als Arbeitgeber Lohnnebenkosten sparen. NAVIT bildet diesen Prozess komplett digital ab.
Nein. Die NAVIT Plattform verfügt über eine integrierte, automatisierte Steuerlogik. Jeder Beleg und jede Transaktion wird automatisch auf die steuerliche Konformität geprüft und der richtigen Lohnsteuerkategorie zugeordnet. Das reduziert den administrativen Aufwand für Ihre Buchhaltung auf ein Minimum.
NAVIT ist auf maximale Rechtssicherheit ausgelegt. Alle Buchungen werden revisionssicher dokumentiert und stehen für Prüfungen jederzeit bereit. Zudem unterstützen wir Sie bei Bedarf durch eine sogenannte Anrufungsauskunft beim Finanzamt, um die steuerliche Behandlung der Benefits vorab rechtlich abzusichern.
Ja. Wenn Mitarbeiter ihren Dienstwagen zu Hause laden, kann der Arbeitgeber die Stromkosten steuerfrei erstatten. NAVIT ermöglicht eine einfache Abrechnung dieser Beträge, was pro Dienstwagen-Nutzer eine zusätzliche Ersparnis von ca. 500 € pro Jahr bedeuten kann.
Am Ende des Monats stellt NAVIT einen fertigen Export bereit, der alle steuerrelevanten Daten (brutto, netto, pauschal versteuert) enthält. Dieser kann direkt in gängige Lohnabrechnungssysteme (wie DATEV, Personio oder SAP) importiert werden, wodurch manuelle Korrekturen entfallen.
Wir beantworten Ihre Fragen gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch und zeigen Ihnen, wie NAVIT hilft. Das erfahren Sie im Gespräch:
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