Deutschlandticket als Jobticket 2026: Kosten, Steuervorteile & Implementierung

Deutschlandticket News-Ticker
- 1. Januar 2026 - Deutschlandticket kostet ab sofort 63 Euro im Monat.
- 31. Oktober 2025 - Ab 2027: Index soll Preiserhöhung beim Deutschlandticket im Rahmen halten. [Quelle: Spiegel, 31.10.2025]
- 18. September 2025 - Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten. [Quelle: Tagesschau, 18.09.2025]
- 1. Mai 2025 - Zwei Jahre Deutschlandticket: 14,5 Mio. Nutzer. [Quelle: tagesschau, 01.05.2025]
- 28. März 2025 - Studie: Deutschlandticket spart mehr Geld, als es kostet. [Quellen: taz, Greenpeace]

Das Deutschlandticket ist nicht nur eine günstige ÖPNV-Flatrate für Pendler – es lässt sich auch steuerfrei als Jobticket für Mitarbeitende nutzen. Immer mehr Arbeitgeber setzen das Deutschlandticket Jobticket gezielt als Benefit ein, um Fachkräfte zu binden, steuerliche Vorteile zu nutzen und Verwaltungsaufwand zu reduzieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie das Deutschlandticket als Jobticket funktioniert, welche Umsetzungsmodelle es für Arbeitgeber gibt und wie sie davon profitieren – und wie Unternehmen es digital, rechtssicher und ohne Mehraufwand umsetzen können.

Deutschlandticket Übersicht

Das Deutschlandticket in der Kurzübersicht

  • Das Deutschlandticket ist ein monatliches Abo für den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland.
  • Preis: Ab Januar 2026 kostet das Ticket 63 Euro pro Monat.
  • Gültigkeitsbereich: Deutschlandweit in der 2. Klasse im ÖPNV (Bus, Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahnen). Nicht gültig in Fernverkehrszügen (ICE, IC, EC) und einigen Sonderverkehrsmitteln.
  • Fahrten ins Ausland sind ebenfalls möglich.
  • Abonnement: Nur im Abo erhältlich, monatlich kündbar.
  • Bis zum 10. eines Monats kündigen, damit das Abo zum Monatsende endet.
  • Erhältlich: Online, in der App des jeweiligen Verkehrsverbunds oder in DB Reisezentren.
  • Für Arbeitgeber: Vergünstigtes Jobticket, bei NAVIT erhältlich.

Inhaltsverzeichnis Deutschlandticket als Jobticket

Update Deutschlandticket

Update: Deutschlandticket Preiserhöhung 2026

Der Preis des Deutschlandtickets ändert sich zum 1. Januar 2026 und erhöht sich von 58 Euro auf 63 Euro im Monat. Darauf einigten sich die Verkehrsminister der Länder auf einer Sonderkonferenz in München am 18. September, wie anschließend bekanntgegeben wurde.

Lesen Sie hier, was das für Arbeitgeber bedeutet.

Was ist das Deutschlandticket Jobticket? Definition und Funktionsweise

Das Deutschlandticket ist ein bundesweit gültiges Nahverkehrsticket, das 63 Euro pro Monat kostet (Stand: Januar 2026). Es berechtigt zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in ganz Deutschland – also Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Regionalzüge. Es wurde 2023 als Nachfolger des 9-Euro-Tickets eingeführt und kostete zu Beginn 49 Euro im Monat.

Arbeitgeber können das Deutschlandticket darüber hinaus als Jobticket anbieten, womit sie ihren Beschäftigten das Ticket vergünstigt oder vollständig finanziert zur Verfügung stellen können. Der Unterschied zum privat gekauften Ticket liegt in der Abwicklung über das Unternehmen und der Möglichkeit, das Ticket steuerfrei oder mit einem Zuschuss zu gewähren.

Ein Vorteil: Das Deutschlandticket darf nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch privat in der Freizeit, am Wochenende oder im Urlaub genutzt werden. Dadurch wird es für viele Mitarbeitende zu einem attraktiven und alltagstauglichen Benefit.

Was versteht man unter dem Jobticket?

Das Jobticket, auch als Firmenticket oder Firmen Abo bekannt, ist eine Strecken- oder Zeitkarte mit einem Sondertarif für Pendler. Diese ÖPNV-Fahrkarten werden vom Arbeitgeber beim Verkehrsunternehmen erworben und unentgeltlich oder bezuschusst an Mitarbeiter weitergegeben.

Ursprünglich entwickelt, um für Mitarbeiter von Unternehmen den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern und somit den Berufsverkehr zu entlasten, ist es mittlerweile zu einem beliebten Gehaltsextra geworden, mit dem sich die Mitarbeiterbindung positiv beeinflussen lässt. Attraktiv ist das Jobticket unter anderem deshalb, da Beschäftigte es nicht nur für den Weg zur Arbeit, sondern auch für private Fahrten nutzen können.

Das Jobticket ist eines der beliebtesten Mitarbeiterbenefits

Das Jobticket galt lange Zeit als eines der beliebtesten Corporate Benefits für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden eine kostengünstige Alternative zum Dienstwagen bieten wollten. Es diente zugleich als Zeichen für umweltbewusste Arbeitgeber.

Allerdings waren mit dem Jobticket in der Regel auch starre Mindestabnahmemengen und aufwendige Vertragsverhandlungen mit den Verkehrsverbünden verbunden. Arbeitgeber müssen dazu einen Jobticket-Rahmenvertrag mit einem der teilnehmenden Verkehrsunternehmen abschließen. Mit dem Deutschlandticket Jobticket hat sich eine flexiblere und attraktivere Lösung sowohl für betriebliche Mitarbeitermobilität als auch für Bahn-Pendler eröffnet (Hier erfahren: Für wen sich das Deutschlandticket noch lohnt).

Deutschlandticket: Geltungsbereich & nutzbare Verkehrsmittel

Kurz & knapp: Wo gilt das Deutschlandticket?

  • ✅ Gilt: Alle Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen, Regionalbahnen (RE, RB, IRE)
  • ❌ Gilt nicht: ICE, IC, EC, Nachtzüge, Fernbusse
  • Ausnahmen: 4 IC-Strecken (Bremen–Norddeich, Rostock–Stralsund, Erfurt–Gera, Stuttgart–Konstanz)
  • International: Nutzbar zu Grenzbahnhöfen (Salzburg, Kufstein, Schaffhausen, Venlo, Luxemburg)
  • Mitnahme: Nicht möglich – jede Person braucht ein eigenes Ticket

Wo gilt das Deutschlandticket?

Das Deutschlandticket gilt bundesweit in allen Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Regionalzügen – ausgenommen Fernverkehrszüge wie ICE, IC und EC. In diesen Verkehrsmitteln ist das Deutschlandticket gültig:

  • S-Bahnen
  • Regionalbahnen (RB)
  • Regionalexpress (RE)
  • Interregioexpress (IRE)
  • Nahverkehrszüge von privaten Eisenbahnunternehmen
  • Stadtbahnen, Straßenbahnen, U-Bahnen
  • Linienbusse des Nahverkehrs
  • Weitere: Hängebahnen, Schwebebahnen, Seilbahnen, Zahnradbahnen, Fähren

Übersicht: Hier gilt das Deutschlandticket

"Das Deutschlandticket gilt bundesweit in allen Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Regionalzügen – ausgenommen Fernverkehrszüge wie ICE, IC und EC."

Nutzung des Deutschlandtickets im Fernverkehr: Was gilt, was nicht?

Im Fernverkehr ist das Deutschlandticket grundsätzlich nicht gültig. Für Fahrten im IC, EC, ICE oder Nachtzug, z.B. zwischen Hamburg und München, gilt das Deutschlandticket nicht – bis auf wenige Sonderregelungen. Reisende können das Ticket aber im Nahverkehr in beiden Städten nutzen.

Auf diesen IC- und ICE-Strecken können Reisende das Deutschlandticket nutzen (Stand Januar 2026):

  • Bremen Hbf – Oldenburg – Augustfehn – Leer (Ostfr.) – Emden Hbf – Emden Außenhafen / Norddeich Mole (alle IC-Züge)
  • Rostock Hbf – Ribnitz-Damgarten West – Velgast – Stralsund (alle IC- und ICE-Züge)
  • Erfurt – Weimar – Jena – Gera (alle IC-Züge)
  • Stuttgart Hbf – Horb – Singen (Htw) – Konstanz (alle IC-Züge)

Auf folgenden Fernverkehrsstrecken in Berlin und Brandenburg ist das Deutschlandticket seit 14. Dezember 2025 nicht mehr gültig:

  • Berlin Hbf – Elsterwerda (IC)
  • Potsdam Hbf – Berlin Hbf – Cottbus (IC)
  • Berlin-Südkreuz – Prenzlau (ICE)

Die Deutsche Bahn hat den Vertrag mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) auf Anerkennung von Nahverkehrstickets auf den drei betroffenen Fernverkehrsstrecken in der Region gekündigt. Grund dafür sei gewesen, dass die Züge durch das Angebot zu stark ausgelastet seien.

Bezüglich der Sonderregelungen empfiehlt es sich, sich bei der Deutschen Bahn zu erkundigen. Denn einige Regionalexpresslinien werden von DB-Fernverkehr betrieben. Teils werden auf diesen Streckenabschnitten IC-Züge eingesetzt, was bedeutet, dass auf bestimmten IC-Verbindungen das Deutschlandticket gilt.

Foto: Deutsche Bahn (DB) - Stand November 2025

Das österreichische Bahnunternehmen Westbahn fährt seit Dezember 2024 auch zwischen München und Stuttgart und bietet für diese Strecke sowie für die bereits verfügbare Strecke zwischen München und Rosenheim deutliche Rabatte für Besitzer des Deutschlandtickets an - das sogenannte DeutschlandPlusTicket. Das Angebot der Westbahn von München über Augsburg und Ulm nach Stuttgart ist eine umstiegsfreie Fernverkehrsverbindung.

In Fernbussen und privaten Reisebussen - wie z.B. Flixbus - ist das Deutschlandticket nicht gültig.

Ist das Deutschlandticket-Abo mit dem Fernverkehr kombinierbar?

Ja, aber für Fernverkehrsstrecken benötigen Sie ein separates Ticket. Die Zugbindung entfällt dabei nicht, wenn Sie den Anschlusszug verpassen. Damit ist die kostenfreie Nutzung eines späteren Zuges mit einer Fahrkarte mit Zugbindung (z.B. Sparpreise) nicht möglich. In diesem Fall können Zugreisende keine Erstattungsansprüche geltend machen.

Mit dem Deutschlandticket ins Ausland reisen

Tatsächlich kann das Deutschlandticket auch für Fahrten ins Ausland, bzw. zu Grenzbahnhöfen, genutzt werden. So gilt das Deutschlandticket z.B. für Fahrten zu den im Ausland liegenden Gemeinschaftsbahnhöfen Salzburg, Kufstein und Schaffhausen (inkl. der Zulaufstrecken), sowie auf Strecken nach Frankreich oder in die Niederlande, z.B. nach Venlo. Seit dem 1. Januar 2025 lassen sich auch alle Bus- und Bahnverbindungen nach Luxemburg benutzen.

Deutschlandticket Bedingungen

Bedingungen und Einschränkungen für das Deutschlandticket

  • Das Ticket ist personengebunden und damit nicht übertragbar.
  • Mitnahmeregelung: Mit dem Deutschlandticket können Reisende keine weiteren Personen mitnehmen. Mitreisenden brauchen eine eigene Fahrkarte.
  • Kinder mitnehmen: Bei der Mitnahme von Kindern über 6 Jahren, Fahrrädern und Hunden gelten die Bedingungen des jeweiligen Verkehrsverbunds.
  • Wir empfehlen, sich für detaillierte Informationen zur Mitnahmeregelung an den jeweiligen Verkehrsverbund zu wenden.

Wo kann man das Deutschlandticket kaufen?

Das Deutschlandticket ist ein digitales Ticket und wird als Handyticket per App angeboten. Zudem gibt es das Deutschlandticket als Chipkarte. Welche Deutschlandticket App sich für Pendler lohnt, erfahren Sie in unserem Deutschlandticket Anbieter-Vergleich.

Das Deutschlandticket in der NAVIT App

Bus- und Bahnreisende können das Deutschlandticket über die Vertriebskanäle der Deutschen Bahn bestellen oder in der DB Navigator App sowie über die Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen erwerben. Mittlerweile ist das Deutschlandticket auch bei vielen unabhängigen Anbietern erhältlich.

Lesen Sie dazu: Wo kann man das Deutschlandticket kaufen?

Wie kann man das Deutschlandticket kündigen?

Kündigungsfrist: Bis zum 10. des Monats für Kündigung zum Monatsende. Beispiel: Kündigung bis 10. Februar → Ticket endet am 28. Februar.

Das Deutschlandticket ist ein monatlich kündbares Abo. Um die Kündigung wirksam zu machen, muss sie bis zum 10. des laufenden Monats beim Anbieter eingehen. Nach diesem Stichtag läuft das Abo automatisch für einen weiteren Monat.

"Das Deutschlandticket ist monatlich kündbar mit einer Kündigungsfrist bis zum 10. des laufenden Monats für eine Beendigung zum Monatsende."

Wo kann man das Deutschlandticket kündigen?

Das Deutschlandticket lässt sich entweder in der App des Anbieters (NAVIT, DB Navigator, Verkehrsverbund-App), im Online-Kundenportal oder schriftlich per E-Mail (Kündigungsbestätigung beachten) kündigen.

Deutschlandticket: Aktueller Preis & steuerliche Auswirkungen

Kurz & knapp: Was kostet das Deutschlandticket Jobticket?

  • Regulärer Preis: 63 € pro Monat (ab Januar 2026)
  • Jobticket-Preis: 59,85 € (mit 5% Rabatt ab 25% Arbeitgeberzuschuss)
  • Minimaler Arbeitgeberzuschuss: 15,75 € → MA zahlt 44,10 €
  • Sachbezug-Modell: AG zahlt 50 € → MA zahlt 9,85 €
  • Vollzuschuss: AG zahlt 59,85 € → MA zahlt 0 €
  • Alle Modelle: Steuerfrei für Mitarbeitende, Betriebsausgabe für Arbeitgeber

Seit 1. Januar 2026 kostet das Deutschlandticket 63 Euro im Monat. Nach einer Preiserhöhung auf 58 Euro in 2025 musste der Ticketpreis damit erneut angehoben werden. Mit einem Preis von 63 Euro ist ein Deutschlandticket Abo jedoch weiterhin viel günstiger als die meisten Monats-Abos der Verkehrsverbüunde deutscher Großstädte. Das Deutschlandticket ist ausschließlich in einem monatlich kündbaren Abo erhältlich.

Update Deutschlandticket

Update: Deutschlandticket Preiserhöhung Januar 2026

Der Preis des Deutschlandtickets im Nahverkehr soll im kommenden Jahr von derzeit 58 Euro auf 63 Euro im Monat steigen. Darauf einigten sich die Verkehrsminister der Länder auf ihrer Sonderkonferenz in München am 18. September, wie anschließend bekanntgegeben wurde.

Ab 2027 soll der Preis für das Ticket anhand eines Preisindexes gebildet werden, wie aus der Verkehrsministerkonferenz am 31. Oktober hervorging. Personal-, Energiekosten und allgemeine Kostensteigerungen sollen in einem Zeitraum von drei bis zu fünf Jahren abgebildet werden. Dieser Preismechanismus soll dafür sorgen, dass der Preis nicht mehr so drastisch steigt. Möglich wären ab 2027 dem Vernehmen nach Preissteigerungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Wie viel kostet das Deutschlandticket als Jobticket?

Arbeitgeber erhalten 5% Rabatt auf das Deutschlandticket, wenn sie mindestens 25% der Kosten bezuschussen. Dadurch reduziert sich der Preis von 63 Euro auf 59,85 Euro pro Monat. Arbeitgeber können ihren Mitarbeiter das Deutschland-Jobticket bereitstellen und sie so finanziell entlasten. Arbeitnehmer zahlen somit höchstens 70 % des Deutschlandticket Preis, also maximal 44,10 Euro für ein deutschlandweites Jobticket (Stand: 2026).

"Bei 100% Arbeitgeberzuschuss zahlen Mitarbeitende 0 Euro für bundesweite ÖPNV-Nutzung – das Ticket ist komplett kostenfrei und steuerfrei."

Die Preisentwicklung des Deutschlandtickets im Überblick:

Deutschlandticket 2024 2025 2026
Preis 49 € 58 € (+18 %) 63 € (+9 %)
Abo-Anzahl 14 – 14,2 Mio. 13,5 Mio. (-700.000) ?
Jobticket-Preis (inkl. 5 % Rabatt) 46,55 € 55,10 € 59,85 €
Jobticket mind. Zuschuss (25 %) 12,25 € 14,50 € 15,75 €
Jobticket Mitarbeiter-Preis (max.) 34,40 € 40,60 € 44,10 €

Trotz der Preiserhöhung von 49 Euro auf 58 Euro im Januar 2025 blieben 13,5 Millionen Kunden dem Deutschlandticket treu. Dies entspricht einem Rückgang von nur 5% gegenüber den 14,2 Millionen Abonnenten im Jahr 2024 (Quelle: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Pressemitteilung vom 10. Februar 2025).

Deutschlandticket als Jobticket: Was kostet es Arbeitgeber?

Mindestkosten: 15,75 € pro Mitarbeiter und Monat (bei 25% Zuschuss).

Beim Deutschland-Jobticket für Mitarbeiter können Arbeitgeber sparen. Bezuschussen Arbeitgeber mindestens 25 Prozent auf den Preis pro Monat und Jobticket, erhalten sie das Deutschlandticket mit einem Rabatt von 5 Prozent (also 2,90 Euro) auf den Ausgabepreis (58 Euro). Wenn also Arbeitgeber den Mindestzuschuss von 25 Prozent auf den Ausgabepreis an Mitarbeiter gewähren, dann kostet das Deutschlandticket Job für Arbeitnehmer 40,60 Euro. Arbeitgeber kostet das Deutschlandticket Job demnach nur 14,50 Euro.

Blog Post

Deutschlandticket Job: Rabatt durch Arbeitgeberbeteiligung

Wenn Arbeitgeber das Deutschlandticket Job anteilig mit mindestens 25% bezuschussen, erhalten sie von Bund und Länder bzw. den Verkehrsverbünden einen 5% Rabatt


Mitarbeitende sparen damit 30% der Kosten und können in ganz Deutschland öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

‍.
Deutschlandticket: Jobticket-Regelung 2026
Deutschlandticket Jobticket: Zuschussmodelle 2026
Minimale Bezuschussung (25%) Bezuschussung gemäß Sachbezug (50 €) Maximale Bezuschussung (100%)
Deutschlandticket Preis 2026 63,00 € 63,00 € 63,00 €
Preis als Jobticket (inkl. 5% Rabatt) 59,85 € 59,85 € 59,85 €
Zuschuss vom Unternehmen 15,75 € 50,00 € 59,85 €
Mitarbeitende zahlen 44,10 € 9,85 € 0,00 €

Bei mindestens 25% Arbeitgeberzuschuss greift der 5% Firmenrabatt. Der Zuschuss beim Sachbezug-Modell bezieht sich auf die steuerfreie Freigrenze von 50 € pro Monat nach §8 Abs. 2 S.11 EStG.

Rechenbeispiel für 1.000 Mitarbeitende (25% Zuschuss):

  • Monatlich: 1.000 × 15,75 € = 15.750 €
  • Jährlich: 189.000 €
  • Als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar

Berechnen Sie die Kosten für das Deutschland-Jobticket für Ihr Unternehmen mit Hilfe unseres Jobticket-Rechners:

Deutschland-Jobticket Kostenrechner

115.000
25%100%
Deutschland-Jobticket Preis (inkl. 5% Rabatt):59,85 €
Arbeitgeberzuschuss pro Ticket:0,00 €
Servicegebühr pro Ticket:1,90 €
Eigenanteil Mitarbeiter pro Ticket:0,00 €
Monatliche Gesamtkosten Unternehmen:
0,00 €
Jährliche Gesamtkosten Unternehmen:
0,00 €

Gibt es beim Deutschlandticket eine Ermäßigung für bestimmte Personengruppen?

Grundsätzlich können die Bundesländer selbst entscheiden, zu welchem Preis das Deutschlandticket verfügbar ist. In einigen Bundesländern und Verkehrsverbünden gibt es daher auch Ermäßigungen für bestimmte Personengruppen wie Pensionierte, Sozialhilfeempfänger:innen oder Studierende an, die es so bundesweit mit dem Deutschlandticket nicht gibt. Beispielsweise können Studierende in manchen Regionen durch Zuzahlung ihr Semesterticket zu einem Deutschlandticket aufwerten.

Es gilt die Angebote der einzelnen Bundesländer zu beachten. Diese Angebote gelten dann aber nur landes- und nicht bundesweit. Berlin führte beispielsweise zum 1. Juli 2024 das 29-Euro-Ticket ein. Aufgrund von Haushaltskürzungen musste der Berliner Senat das Angebot jedoch wieder zurücknehmen – mit einer Ausnahme für bestehende Ticketinhaber. Sie können das Berlin-Abo in ein deutschlandweit gültiges Abo umwandeln. So kostet für sie das Deutschlandticket 29 Euro.

Für weitere Informationen zu speziellen Preisen und Ermäßigungen empfehlen wir, sich an den örtlichen Verkehrsverbund zu wenden.

Wie wird das Deutschlandticket steuerlich behandelt?

Steuerliche Behandlung öffentlicher Verkehrsmittel nach §3 Nr. 15 EStG

ÖPNV (Bus, Tram, U-Bahn, S-Bahn, Regionalzug)

Steuerfrei sind alle Fahrten. Arbeitgeber können Tickets als Sachzuwendung oder über ÖPNV-Zuschuss als Barlohn (Erstattung) abrechnen.

Fernverkehr (ICE, IC, EC, Nachtzug, Fernbus)

Steuerfrei ist nur der Arbeitsweg. Private Nutzung ist grundsätzlich steuerpflichtig. Arbeitgeber können Tickets als Sachzuwendung oder über ÖPNV-Zuschuss als Barlohn (Erstattung) abrechnen.

Klassische Jobtickets

Jobtickets sind steuer- und abgabenfrei. Die Ticketkosten hängen vom Verkehrsverbund ab. Jobtickets sind zusätzlich zu Sachbezügen möglich.

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Deutschlandticket

Als Jobticket oder über Erstattung steuerfrei. Deutschlandticket ist zusätzlich zu Sachbezügen möglich. Bezuschusst der Arbeitgeber das Ticket mit mindestens 25%, wird es mit 5% rabattiert.

100

BahnCard 100

Steuerfrei, wenn Amortisationsgrundsätze erfüllt sind. Amortisation: BahnCard günstiger als Kosten der Einzeltickets für den Arbeitsweg.

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So funktioniert das Deutschlandticket Jobticket im Unternehmen

Kurz & knapp: Steuerliche Behandlung

  • Steuerfrei: ÖPNV-Zuschuss §3 Nr. 15 EStG – unbegrenzt
  • Sachbezug: Bis 50 € steuerfrei nach §8 Abs. 2 S.11 EStG
  • Kombination möglich: 50 € Sachbezug + Rest über ÖPNV-Zuschuss
  • Wichtig: Nur zusätzlich zum Gehalt, nicht bei Gehaltsumwandlung

Steuerliche Behandlung des Deutschlandtickets und des Jobtickets

Voraussetzung für ein steuerfreies Jobticket ist, dass Arbeitgeber dieses zusätzlich zum Gehalt gewähren. Der Arbeitgeber kann das Deutschlandticket Jobticket für Mitarbeiter wie oben beschrieben entweder vergünstigt mit Zuzahlung oder unentgeltlich überlassen bzw. bezuschussen. Der Zuschuss ist gemäß § 3 Nr. 15 EStG steuer- und sozialversicherungsfrei.

Mitarbeiter können das Ticket übrigens auch für private Fahrten in der Freizeit nutzen. Denn bei Fahrtberechtigungen im ÖPNV wird nicht geprüft, ob Angestellte das Jobticket ausschließlich für Strecken zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte genutzt haben.

Anders sieht es hingegen beim Personenfernverkehr aus: Hier sind nur die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte steuerlich begünstigt. Ausnahme: Laut BMF-Schreiben vom 7. November 2023 sind Arbeitgeberzuschüsse für
ÖPNV-Tickets nach § 3 Nr. 15 EStG auch dann steuerfrei, wenn diese Tickets zusätzlich für bestimmte Fernverkehrsverbindungen genutzt werden können – sofern der Hauptzweck die Nutzung des Nahverkehrs ist (Quelle: Bundesministerium der Finanzen, BMF-Schreiben IV C 5 - S 2334/19/10003, 07.11.2023).

50 Euro Steuerfreigrenze beim Sachbezug beachten

Arbeitgeber sollten im Rahmen des Deutschlandticket Jobticket auch die 50 Euro-Freigrenze beim Sachbezug bedenken. Wenn diese in dem Monat noch nicht beansprucht wurde, kann sie zur Anwendung kommen. Arbeitgeber sollten dabei beachten entsprechende Nachweise aufzubewahren und den Sachbezug im Lohnkonto zu dokumentieren. Auch bei der Lohnsteuerbescheinigung müssen die Arbeitgeberleistungen zum Jobticket bescheinigt werden. Das gilt sowohl dann, wenn das Jobticket steuerfrei ist, als auch wenn es pauschal besteuert wurde.

Steuerliche Behandlung Jobticket

Der seit Januar 2025 geltende Preis von 58 Euro übersteigt die 50-Euro-Steuerfreigrenze beim Sachbezug. Wie können Unternehmen das Deutschlandjobticket steuerfrei anbieten?

Arbeitgeber können das Jobticket weiterhin steuer- und sozialabgabenfrei ohne Sachbezug anbieten. Dies funktioniert über die Regelung zum ÖPNV-Zuschuss gemäß § 3 Nr. 15 EStG. Demnach können Tickets für öffentliche Verkehrsmittel steuerfrei vom Arbeitgeber angeboten und von Mitarbeitenden genutzt werden. NAVIT bietet zudem eine Split-Payment-Lösung an, mit der Unternehmen das Deutschlandticket anteilig bezuschussen und somit unter der 50-Euro-Sachbezugsfreigrenze bleiben können, indem sie den Betrag, der 50 Euro übersteigt, auf die Mitarbeitenden abwälzen.

Update: Ab Januar 2026 soll der Preis für das Deutschlanticket auf 63 Euro steigen, was ändert sich für Arbeitgeber?

Die oben beschriebenen Regelungen gelten auch bei einem erhöhten Preis von 63 Euro. Die 5-Prozent-Rabattierung für das Jobticket bleibt ebenfalls bestehen.

Gehaltsumwandlung & Zuschussmodelle

Ebenfalls möglich ist die Bereitstellung des Deutschlandtickets im Rahmen einer Gehaltsumwandlung. Gewähren Arbeitgeber über diesen Weg ein Deutschland-Jobticket, dann ist dieses grundsätzlich steuerpflichtig. Der entstandene geldwerte Vorteil unterliegt dann der Lohnsteuer. Allerdings haben Arbeitgeber die Möglichkeit, den geldwerten Vorteil pauschal mit 25 Prozent zu besteuern. Arbeitnehmer sparen dann ca. 21 Prozent an Sozialversicherungsbeiträgen. Im Falle einer Entgeltumwandlung entfällt beim Mitarbeiter die Kürzung der Entfernungspauschale.

Jobticket und Werbungskostenabzug

Steuerfreie Arbeitgeberleistungen wie ein Deutschlandticket Jobticket mindern beim Arbeitnehmer entsprechend den Werbungskostenabzug bzw. die Entfernungspauschale. Daher sollten Arbeitgeber auch beim Deutschlandticket beachten: Sind die Zuschüsse höher als die tatsächlichen Kosten, muss dieser Überschuss grundsätzlich als steuerpflichtiger Arbeitslohn besteuert werden.

Deutschlandticket für Dienstreisen nutzen

Für Dienstreisen bzw. berufliche Auswärtstätigkeiten kann der Arbeitgeber die Kosten für ein Deutschlandticket in voller Höhe nach § 3 Nr. 13 oder Nr. 16 EStG steuerfrei als Reisekosten erstatten, wenn im jeweiligen Kalendermonat die Kosten ersparter Einzelfahrscheine für die dienstlichen Fahrten den Preis des Deutschlandtickets erreichen oder übersteigen. In welchem Umfang dabei mit dem Deutschlandticket private Fahrten unternommen werden, ist nicht relevant.

Alternative: Fahrtkostenzuschüsse

Arbeitgeber können Mitarbeitern auch Fahrtkostenzuschüsse gewähren. Diese können sie pauschal mit 15 Prozent besteuern. Auf die Steuerbefreiung für Jobtickets würden sie dann verzichten. Auch eine Pauschalbesteuerung von entsprechenden Arbeitgeberleistungen mit 25 Prozent, beispielsweise im Rahmen einer Gehaltsumwandlung, ist möglich.

Unterschiede Deutschlandticket vs. klassisches Jobticket

  • Anders als das Deutschlandticket kann das Jobticket auch für die 1. Klasse erworben werden.
  • Zudem können Beschäftigte mit dem Jobticket auch Züge des Fernverkehrs nutzen, sofern das im Jobticket-Rahmenvertrag zwischen Arbeitgeber und Verkehrsunternehmen vereinbart wurde.
  • Kann ich mit dem Jobticket auch durch ganz Deutschland fahren? Im Gegensatz zum Deutschlandticket schließt der Jobticket Rahmenvertrag zwischen Arbeitgeber und Verkehrsunternehmen jedoch eine bundesweite Nutzung des Jobtickets in der Regel aus.
  • Kann ich mit dem Jobticket auch privat fahren? Das Jobticket ist wie das Deutschlandticket auch eine zeitlich unbegrenzte Monatskarte. Mit dem Jobticket können Angestellte damit nicht nur zur Arbeit pendeln, sondern sie können mit den Bussen und Bahnen auch privat unterwegs sein. Gerade diese Möglichkeit hat das Jobticket für viele Pendler in der Vergangenheit so attraktiv gemacht.
  • Kann ich das Jobticket auch am Wochenende nutzen? Das Jobticket gilt montags bis freitags sowie samstags, sonn- und feiertags ganztägig.
  • Deutschlandticket Mitnahmeregelung: Mit dem Deutschlandticket können Reisende keine weiteren Personen mitnehmen. Mitreisenden brauchen eine eigene Fahrkarte. Das Jobticket erlaubt in der Regel die Mitnahme von weiteren Personen, zumindest nach Feierabend oder am Wochenende.

Eine übersichtliche Gegenüberstellung, wann sich Jobticket oder Deutschlandticket lohnen für Unternehmen und Mitarbeitende:

Vergleich: Deutschlandticket vs. Jobticket
Deutschlandticket Klassisches Jobticket
Für Unternehmen: Für Unternehmen:
✅ Employer Branding ✅ Employer Branding
✅ Verminderte Betriebsausgaben gegenüber Dienstwagen ✅ Verminderte Betriebsausgaben gegenüber Dienstwagen
✅ Keine Mindestabnahme ❌ Starre Konditionen: Mindestabnahme, keine Erstattung für nicht genutzte Tickets
✅ Unternehmen mit mehreren Standorten: EIN Ticket das bundesweit gilt ❌ Unternehmen mit mehreren Standorten = Rahmenverträge mit mehreren Verkehrsunternehmen
Für Mitarbeitende: Für Mitarbeitende:
✅ Ermäßigte Fahrkarte ✅ Ermäßigte Fahrkarte
✅ Bequemer Kauf über Arbeitgeber ✅ Bequemer Kauf über Arbeitgeber
✅ Entspannter Arbeitsweg ✅ Entspannter Arbeitsweg
✅ In der Freizeit profitieren ✅ In der Freizeit profitieren
✅ Gilt bundesweit im Nahverkehr ❌ Gilt nur in einem Verkehrsverbund
❌ Nicht für 1. Klasse und Fernverkehr erwerbbar ✅ Kann für 1. Klasse und Fernverkehr erworben werden
✅ Flexible Nutzung: Ticket kann für einen Monat genutzt werden und einfach für den nächsten Monat gekündigt werden ❌ Unflexible Nutzung: Ticket muss mindestens einen Monat vor Starttermin bestellt werden & mindestens zwei Monate im Voraus gekündigt werden
✅ Digitalticket ❌ Papierticket: Original muss bei Kündigung zurückgegeben werden; bei Ticketverlust nur 1x im Jahr neu bestellbar (gegen Gebühr)

Lohnt sich das Jobticket noch, wenn Arbeitgeber das Deutschland-Jobticket anbieten können?

In vielen deutschen Städten profitieren Pendler vom Deutschlandticket, denn es macht die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel deutlich günstiger als normale Monats- oder Jahreskarten der Verkehrsverbünde. Das kann in vielen Fällen auch für das Jobticket gelten. Arbeitgeber und Mitarbeitende sollten sich hier bei den Verkehrsverbünden nach aktuellen Tarifen und Preisen informieren. Bei vielen Verkehrsverbünnden bleiben klassische Jobticketmodell zwar weiterhin bestehen, aber mit dem Deutschlandticket Job hat sich das Angebot erweitert und vor allem die Verwaltung vereinfacht.

Preisvergleich: Deutschlandticket vs. lokale Monatstickets (2026)

Stadt/Region Lokales Monatsticket Deutschlandticket Ersparnis
München (MVV, M-Zone) 67,60 € 63,00 € -4,60 € (-6,8%)
Hamburg (HVV, AB) 114,60 € 63,00 € -51,60 € (-45%)
Berlin (VBB, AB) 86,00 € 63,00 € -23,00 € (-26,7%)
Frankfurt (RMV, Preisstufe 5) 99,60 € 63,00 € -36,60 € (-36,7%)
Köln (VRS, Preisstufe 4) 105,70 € 63,00 € -42,70 € (-40,4%)

Quelle: NAVIT-Analyse lokaler Verkehrsverbund-Tarife, Stand Januar 2026

Das Deutschlandticket Jobticket lohnt sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Es entlastet Beschäftigte nicht nur, es ist auch gut für die Umwelt. Dennoch gibt es für Arbeitgeber auch steuerlich etwas zu beachten. Alle wichtigen Fragen zur steuerlichen Behandlung des Deutschlandtickets nachfolgend im Überblick.

Deutschlandticket oder Gehaltserhöhung?

Mit dem Deutschlandticket können Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden auf einfache Weise einen zusätzlichen Benefit schaffen und im Vergleich zu einer Bruttogehaltserhöhung Geld sparen: 

Deutschlandticket oder Gehaltserhöhung? Vergleich 2026
Deutschlandticket Jobticket vs. Gehaltserhöhung 2026
Deutschlandticket Gehaltserhöhung
Gesamtkosten Arbeitgeber 59,85 € 119,70 €
Bruttogehalt 59,85 € 99,75 €
Lohnsteuer (ca. 20%) 0,00 € 19,95 €
Sozialabgaben AN (ca. 20%) 0,00 € 19,95 €
Sozialabgaben AG (ca. 20%) 0,00 € 19,95 €
Netto-Vorteil Mitarbeitende 59,85 € 59,85 €

Berechnung basierend auf Deutschlandticket Jobticket-Preis von 59,85 € (mit 5% Firmenrabatt bei 100% AG-Zuschuss). Steuersatz und Sozialversicherungsbeiträge sind Durchschnittswerte und können individuell abweichen.

Für eine Gehaltserhöhung von 58 Euro netto müssten Arbeitnehmende also mindestens 96,67 Euro Bruttogehalt mehr erhalten. Für Arbeitgebende bedeutet dies allerdings Lohnnebenkosten von insgesamt etwa 116 Euro.

Zum Vergleich: Das Deutschlandticket Jobticket können Arbeitgeber nicht nur komplett steuerfrei bereitstellen, die Kosten reduzieren sich sogar von 58 Euro auf 55,10 Euro, wenn ihr Deutschlandticket Arbeitgeberzuschuss mindestens 5 % beträgt.

Somit profitieren durch das Deutschlandticket sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Die Möglichkeit, die Kosten für das Deutschlandticket steuerlich abzusetzen, kann für Unternehmen ein zusätzlicher Anreiz sein, das Ticket seinen Mitarbeitenden anzubieten. Die Kosten für das Deutschlandticket können Firmen als Geschäftsausgaben von der Einkommenssteuer absetzen. Wichtig für Arbeitgebende ist, dass sie für die Lohnabrechnung Nachweise aufbewahren.

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Deutschlandticket Jobticket: Vorteile für Arbeitgeber & Mitarbeitende

Vorteile für Arbeitgeber durch das Deutschlandticket Job

  • Unternehmen positionieren sich als moderner und nachhaltiger Arbeitgeber.
  • Keine Mindestabnahmemenge
  • Keine Mindestvertragslaufzeit
  • Das Deutschlandticket Job kann für den Arbeitsweg, Dienstreisen und in der Freizeit genutzt werden.
  • Arbeitgeberzuschüsse zum Deutschlandticket Job können unter bestimmten Voraussetzungen als Betriebsausgaben abgesetzt werden (§4 Abs. 4, EstG).

Zudem bietet das Deutschlandticket für Unternehmen steuerliche Vorteile. Sie müssen einerseits unter dem Strich nicht viel dafür investieren. Andererseits können Arbeitgeber, die Beschäftigten das Deutschlandticket Job entweder bezuschussen oder die die Kosten komplett übernehmen, diese Ausgaben als "Aufwendungen für den Arbeitnehmer" von der Steuer absetzen.

Wie Unternehmen das Deutschlandticket Job erfolgreich umsetzen können

Immer mehr Unternehmen wollen ihren Mitarbeitenden das Deutschlandticket als steuerfreien Mobilitätsbenefit anbieten. Doch nicht jeder Anbieter eignet sich für die Umsetzung im Unternehmenskontext. Wichtig sind rechtssichere Prozesse, eine einfache Anbindung an Lohnbuchhaltung und HR-Systeme – und die Möglichkeit, verschiedene Modelle wie Sachbezug, Entgeltumwandlung oder Zuschüsse flexibel abzubilden.

Wir haben führende Anbieter für das Deutschlandticket Jobticket verglichen – mit Fokus auf Anforderungen von HR- und Payroll-Teams:

Funktion NAVIT Mobiko Bonvoyo Spendit Circula Belmoto
Steuerfrei nach §3 Nr. 15 EStG
Split-Pay
Automatisierte Lohnabrechnung ⚠️ ⚠️
Support für mehrere Gesellschaften ⚠️ ⚠️
Flexibles Mobilitätsbudget

NAVIT Kundendaten 2025

  • Durchschnittliche Nutzungsrate: 85-95%
  • Zeitersparnis für HR: 90%
  • Implementierungszeit: 1-4 Wochen

Quelle: NAVIT interne Analyse, Januar 2026

So setzen Sie das Deutschland-Jobticket erfolgreich um

Die Einführung des Deutschlandtickets als Jobticket muss weder komplex noch aufwendig sein. Unternehmen, die sich für die richtige Lösung entscheiden, können den gesamten Prozess – von der Bereitstellung bis zur Abrechnung – automatisiert und steuerkonform abbilden. Die folgenden Schritte zeigen, wie eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis aussieht:

  • 1

    Bedarf definieren: Welche Standorte, Gesellschaften oder Zielgruppen sollen vom Jobticket profitieren? Gibt es bestehende Mobilitätslösungen, die integriert werden müssen?

  • 2

    Modell wählen: § 3 Nr. 15 EStG, Sachbezug bis 50 €, Zuschussmodell oder Entgeltumwandlung – je nach Unternehmensziel lassen sich unterschiedliche steuerliche Modelle kombinieren.

  • 3

    Anbieter wählen: Entscheiden Sie sich für einen Anbieter, der rechtssichere Abwicklung, Payroll-Integration und Reporting bietet – ohne manuelle Zwischenprozesse.

  • 4

    Onboarding starten: Mitarbeitende erhalten das Deutschlandticket per App und können es sofort nutzen.

  • 5

    Abrechnung automatisieren: Monatsbeiträge, Zuzahlungen und Steuervorteile werden über die Lohnabrechnung oder Schnittstellen automatisch verarbeitet.

  • 6

    Von Experten beraten lassen: Wenn Sie das Deutschland-Jobticket effizient, steuerkonform und ohne manuellen Aufwand anbieten möchten, ist NAVIT die beste Wahl. Dank automatisierter Prozesse, Split-Pay-Funktion und flexibler Budgetverwaltung können HR-Teams alle Modelle rechtssicher abbilden – und gleichzeitig den Aufwand minimieren.

FAQ: Deutschlandticket & Jobticket für Unternehmen 2026

Das Deutschland-Jobticket ist ein ermäßigtes Angebot des Deutschlandtickets speziell für Beschäftigte von Unternehmen, Behörden und Verbänden. Arbeitgeber, die mindestens 25% der Kosten bezuschussen, erhalten einen Rabatt von 5%, wodurch das Ticket von 63 € auf 59,85 € reduziert wird. Das Jobticket ermöglicht unbegrenzte Nutzung des ÖPNV und der Nahverkehrszüge in ganz Deutschland.

Das Deutschlandticket als Jobticket kostet 59,85 € pro Monat (mit 5% Firmenrabatt). Bei 25% Arbeitgeberzuschuss zahlen Mitarbeitende 44,10 €, bei 50 € Sachbezug-Zuschuss nur 9,85 € und bei 100% Zuschuss 0 €. Der reguläre Preis des Deutschlandtickets liegt 2026 bei 63 €.

Wenn der Arbeitgeber das Deutschlandticket mit mindestens 25% bezuschusst, greift der 5% Firmenrabatt. Das Jobticket kostet dann nur 59,85 € statt 63 € regulär. Bei 25% Arbeitgeberzuschuss zahlen Mitarbeitende effektiv 44,10 € monatlich – deutlich günstiger als das reguläre Ticket.

Ja, das Deutschlandticket Jobticket kann nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch für private Fahrten in der Freizeit, am Wochenende oder im Urlaub genutzt werden. Es gilt als "Flatrate" für den ÖPNV deutschlandweit in allen Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Nah- und Regionalverkehrszügen.

Nein, mit dem Deutschlandticket können keine weiteren Personen mitgenommen werden. Jede reisende Person benötigt ein eigenes Ticket. Mitnahmeregelungen aus bestehenden Abonnements können nicht auf das Deutschlandticket übertragen werden. Kinder unter 6 Jahren fahren grundsätzlich kostenlos.

Ja, das Deutschlandticket Jobticket ist steuerfrei, wenn es als Sachzuwendung (zusätzlich zum Gehalt) gewährt wird. Arbeitgeber können es über den ÖPNV-Zuschuss nach §3 Nr. 15 EStG unbegrenzt steuerfrei bezuschussen oder bis zu 50 € über den Sachbezug nach §8 Abs. 2 S.11 EStG. Beide Modelle können kombiniert werden.

Das Deutschlandticket Jobticket lohnt sich besonders für Pendler, die regelmäßig den ÖPNV nutzen, sowie für Mitarbeitende in urbanen Regionen oder mit längeren Arbeitswegen. Auch für hybrid arbeitende Teams ist es attraktiv, da es nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch privat genutzt werden kann. Mehr Details in unserem Artikel: Für wen sich das Deutschlandticket lohnt.

Das Deutschlandticket ist monatlich kündbar. Die Kündigungsfrist endet am 10. des aktuellen Monats für eine Beendigung zum Monatsende. Beispiel: Kündigung bis 10. Februar → Ticket endet am 28. Februar. Die Kündigung erfolgt direkt beim Anbieter (z.B. in der NAVIT-App, DB Navigator oder beim Verkehrsverbund).

Ja, alle Informationen zum Deutschlandticket als Jobticket finden Sie in unserem übersichtlichen Factsheet zum Download zusammengefasst – inklusive Preise 2026, steuerlicher Behandlung und Implementierungscheckliste.

Quellen und weiterführende Informationen

Offizielle Stellen & Gesetze

Verkehrsverbünde & Statistiken

Studien & Analysen

Haftungsausschluss:

‍NAVIT übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Inhalte auf unserer Webseite lediglich dem unverbindlichen Informationszweck dienen und keine Steuer- oder Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellen. Die Inhalte können und sollen eine individuelle und verbindliche Steuer- und Rechtsberatung, die auf individuelle Anforderungen eingeht, nicht ersetzen. Alle angebotenen Informationen sind ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

NEU! Split-Pay: NAVIT bietet Lösungen für alle Deutschlandjobticket-Modelle

Nahtlose Split-Zahlungen ermöglichen es den Unternehmen, das Ticket weiterhin steuerfrei über den 50€ Sachbezug und den ÖPNV-Zuschuss anzubieten.

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Stefan Wendering
Stefan ist Freelance Autor und Redakteur bei NAVIT. Zuvor arbeitete er bereits für Start-ups und im Mobilitätskosmos. Er ist ein Experte für urbane und nachhaltige Mobilität, Mitarbeiter-Benefits und New Work. Neben Blog-Inhalten erstellt er auch Marketingmaterialien, Taglines & Content für Websites und Fallstudien.

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