Wo kann man das Deutschlandticket kaufen und wo gibt es das Ticket als Jobticket?

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Mit dem Deutschlandticket können Bus- und Bahnfahrer sowie Berufspendler seit dem 1. Mai 2023 den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland mit einem einzigen Ticket zum einheitlichen Preis nutzen. Anfangs noch zum Preis von 49 Euro, zwischenzeitlich für 58 Euro und seit Januar 2026 für 63 Euro im Monat. Das Deutschlandticket ist ausschließlich als Chipkarte oder als Handyticket per App verfügbar. Doch wo kann man das Deutschlandticket kaufen? 

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Neben der Deutschen Bahn bieten vor allem die regionalen Verkehrsverbünde und lokalen Verkehrsbetriebe das Deutschlandticket an. Aber auch bei privaten Mobilitätsanbietern können ÖPNV-Nutzer das Ticket erwerben – überwiegend als Deutschland-Jobticket für Unternehmen. Das Jobticket macht das Deutschlandticket übrigens günstiger. Welcher Anbieter sich für das Deutschland-Jobticket am besten eignet, erfahren Sie weiter unten in unserem Vergleich.

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Wo kann ich das Deutschlandticket kaufen?

Für das Deutschlandticket wurde von diversen lokalen ÖPNV-Partnern die Deutschlandticket App auf den Markt gebracht, über die Reisende das Deutschlandticket kaufen und digital nutzen können. Partner:innen der Deutschlandticket App sind unter anderem die Dresdner Verkehrsbetriebe, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und zahlreiche Stadtwerke, die den ÖPNV in ihren Städten betreiben.

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Der größte Mobilitätsanbieter in Deutschland, Transdev, hat ebenfalls eine eigene Transdev Deutschlandticket App, über die Nutzer:innen das Ticket erwerben und anzeigen lassen können. Zu Transdev gehören unter anderem die Bayerische Regiobahn, die NordWestBahn, die RheinRuhrBahn und die S-Bahn Hannover.

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Deutsche Bahn Angebote

Als digitales Angebot ist das Deutschlandticket auch über die Apps oder Internetseiten fast aller deutschen Verkehrsunternehmen und der Deutschen Bahn erhältlich. Die Deutsche Bahn bietet das Deutschlandticket zum Beispiel in ihrer DB Navigator App oder über bahn.de an.

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Das Deutschlandticket bei regionalen Verkehrsverbünden

In der Hauptstadt Berlin ist neben dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg die Berliner Verkehrsgesellschaft für den Vertrieb des Deutschlandtickets verantwortlich. Erhältlich ist das Ticket so über die BVG-Ticket App oder die Super-App Jelbi.

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In Hamburg steht ÖPNV-Nutzer:innen die hvv switch App des Hamburger Verkehrsverbunds zur Verfügung. Auch in anderen deutschen Großstädten kümmern sich die dortigen Verkehrsverbünde um den Verkauf des Deutschlandtickets, wie zum Beispiel die S-Bahn München oder MVG in München, die KVB in Köln, der RMV für den Großraum Frankfurt oder der VRR für die Rhein-Ruhr-Region, zu der neben dem Ruhrgebiet auch die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf gehört. In der Regel ist das Deutschlandticket dabei günstiger als die klassische Monatskarte des Verkehrsverbunds.

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Kauf vor Ort

Auch wenn das 58-Euro-Ticket vor allem über die Apps und Websites der Deutschen Bahn oder die entsprechenden Plattformen der Verkehrsunternehmen gekauft werden kann, so stehen Öffi-Nutzer:innen dennoch die DB Reisezentren und die Servicestellen der regionalen Verkehrsverbünde und lokalen Verkehrsbetriebe zur Verfügung. Die Kund:innen erhalten das Deutschlandticket als Chipkarte oder auf ihrem Smartphone über die entsprechende App des Verkehrsverbunds. 

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Mobilitätsplattformen

Zudem bieten verschiedene Unternehmen eigene Apps an, über die das Abo abgeschlossen werden kann, etwa der Mobilitätsdienstleister Mobility Inside mit der Dein Deutschlandticket App oder NAVIT für Arbeitgeber. Das Besondere solcher Angebote: Viele Apps haben zudem Sharing-Dienste, wie zum Beispiel Leihräder, E-Scooter oder Carsharing, integriert.

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Deutschlandticket kaufen: Die 3 Hauptoptionen

1. Deutsche Bahn (bundesweit):
→ DB Navigator App oder bahn.de
→ Sofort verfügbar, Chipkarte oder digital

2. Regionale Verkehrsverbünde (lokal):
→ BVG (Berlin), HVV (Hamburg), MVV (München), etc.
→ Oft mit lokalen Zusatzangeboten

3. Mobilitätsplattformen (für Unternehmen):
→ NAVIT: Mit Payroll-Integration, Split-Zahlfunktion, Mobilitätsbudget
→ Beste Lösung für Arbeitgeber mit >200 Mitarbeitenden

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Deutschlandticket als Jobticket bestellen

Viele Firmen in Deutschland bauen seit Jahren auf das Jobticket als Teil ihres Benefits-Programm für Mitarbeiter. Für sie dürfte daher vor allem die Verwendung des Deutschlandtickets als Jobticket von Interesse sein.

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Der Vorteil für Firmen: Dank einer Förderung des Staates können Mitarbeitende von einem Deutschlandticket Rabatt von 5 Prozent profitieren, wenn ihre Arbeitgeber anteilig mindestens 25 Prozent des Ticketpreises übernehmen (Quelle: Bundesregierung). Das Angebot scheint laut einer Greenpeace-Umfrage unter DAX-Unternehmen gut anzukommen: Über die Hälfte der großen deutschen Unternehmen nutzt das Deutschland-Jobticket bereits.

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Info Box: NAVIT Deutschland-Jobticket

Deutschlandticket Job bei NAVIT verfügbar

Das Deutschlandticket gibt es auch bei NAVIT: Mit NAVIT können Arbeitgeber das Deutschlandticket Job ihren Mitarbeitenden schnell und ohne zusätzlichen administrativen Aufwand anbieten. NAVIT übernimmt die Beantragung beim Verkehrsverbund, die Verwaltung der Mitarbeiteranmeldungen und stellt das Ticket direkt in der NAVIT App für Mitarbeitende bereit. Für Arbeitgeber, die das Deutschlandticket anteilig bezuschussen möchten, bietet NAVIT die Split-Pay-Funktion.


Info: Bestellen Sie das Deutschlandticket Job jetzt bei NAVIT für Ihr Unternehmen und ermöglichen Sie Mitarbeitenden einen schnellen und unkomplizierten Erhalt des Deutschlandtickets.

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Deutschlandticket: Anbieter im Überblick

Das Deutschlandticket ist bei verschiedenen Anbietern erhältlich. Je nach Zielgruppe und Bedarf kommen dabei folgende Anbieter infrage:

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Öffentliche Verkehrsverbünde und -unternehmen (für Privatkunden und Unternehmen)

Bundesweit:

  • ‍Deutsche Bahn: DB Navigator App / bahn.de
  • ‍Deutschlandticket App: Von diversen lokalen Verkehrsbetrieben betrieben
  • Transdev Deutschlandticket.de App

Regional:

  • Berlin: BVG
  • Hamburg: HVV
  • München: MVG
  • Köln: KVB
  • Rhein Ruhr: VRR
  • Frankfurt: RMV
  • Weitere Städte: Hannover (GVH), Stuttgart (VVS), Leipzig (LVB), Dresden (DVB), Karlsruhe (KVV)

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Bei vielen weiteren lokalen Verkehrsverbünden und Verkehrsbetrieben, sowie bei den für den ÖPNV zuständigen Stadtwerken kann das Deutschlandticket selbstverständlich auch gekauft werden.

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Mobilitätsplattformen und Benefits-Anbieter bieten das Deutschlandticket ebenfalls an, wobe sich das Angebot als Jobticket primär an Unternehmen richtet:

NAVIT

  • Vollautomatische Integration in Lohnbuchhaltung
  • Split-Zahl-Funktion für Arbeitgeber
  • Kombination mit Mobilitätsbudget, Dienstrad-Leasing, Auto-Abo

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Multi-Benefits-Anbieter für das Jobticket für Unternehmen:

  • Lofino
  • Probonio
  • Belonio
  • etc.

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Die Angebote der Deutschlandticket Anbieter können stark variieren, besonders bei Jobticket-Angeboten für Arbeitgeber. Dazu zählen Aspekte wie Zusatzleistungen, Flexibilität bei der Nutzung, App-Funktionen, Kundenservice, verfügbare Zahlungsmethoden und die Handhabung von Stornierungen oder Änderungen.

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Es lohnt sich daher, die einzelnen Angebote der verschiedenen Jobticket Anbieter sorgfältig zu vergleichen, um das Deutschlandticket zu finden, das den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen am besten entspricht. Hier sind Anbieter für das Deutschlandticket im Vergleich:

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Wie bezahlt man das Deutschlandticket?

Die Bezahlmöglichkeiten für das Deutschlandticket unterscheiden sich je nach Verkehrsunternehmen. Da das Ticket nur als monatlich kündbares Abo erhältlich ist, haben viele Verkehrsunternehmen das Lastschriftverfahren als Bezahlmethode gewählt, womit die Kosten für das Deutschlandticket monatlich vom Bankkonto des Ticket-Inhabers abgebucht wird. Zusätzlich bieten mehrere Verkehrsbetriebe auch die Zahlung per Kredit- oder Debitkarte sowie über PayPal an. Darüber hinaus können Öffi-Nutzer:innen auch bei den Servicestellen der Verkehrsverbünde das D-Ticket bezahlen. Allerdings erfolgt dann in der Regel die Bezahlung gleich für das ganze Jahr.

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Deutschlandticket anteilig kaufen: Split-Zahlungen ermöglichen individuelle Arbeitgeberzuschüsse

Das Deutschlandticket kostet seit 1. Januar 2026 63 Euro statt bisher 58 Euro. Das hat Auswirkungen darauf, wie Firmen das Deutschlandticket als Jobticket ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen können. Nahtlose Split-Zahlungen ermöglichen es den Unternehmen, das Ticket dennoch weiterhin mühelos über den 50 Euro Sachbezug oder den ÖPNV-Zuschuss anzubieten.

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Update Deutschlandticket

Update: So wird der Deutschlandticket-Preis ab 2027 berechnet

Seit Januar 2026 kostet das Deutschlandticket 63 Euro im Monat. Ab 2027 wird der Preis nicht mehr politisch festgelegt, sondern nach einem festen Preisindex berechnet. Das hat die Verkehrsministerkonferenz am 26. März 2026 beschlossen.

Der Preisindex besteht aus drei Faktoren. Der Kostenindex bildet die Kostenentwicklung im öffentlichen Verkehr ab und gewichtet Personalkosten mit 55 Prozent, Energiekosten mit 20 Prozent und sonstige Betriebskosten mit 25 Prozent. Der Wertfaktor berücksichtigt, dass die Ausgleichsmittel von Bund und Ländern bis zum 31. Dezember 2030 bei je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr festgeschrieben und nicht dynamisiert sind. Ein Dämpfungsfaktor kann ab 2028 preissenkend wirken, wenn die Nachfrage wächst.

Der Ticketpreis für 2027 wird spätestens am 30. September 2026 mitgeteilt und würde ab dem 1. Januar 2027 gelten.

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Weiterlesen: Mehr zur steuerlichen Behandlung des Deutschlandtickets.

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Unternehmen gewähren einen individuellen Arbeitgeberzuschuss und stellen den gewünschten Betrag für das Jobticket zur Verfügung. Mitarbeitende zahlen dann die Differenz über ihre persönliche Karte. Als Zahlungsmöglichkeit für die Split-Pay-Funktion können Mitarbeitende folgende Zahlungsarten hinzufügen: Debit- oder Kreditkarte.

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Split-Zahlungsoption für Deutschlandticket in NAVIT App: Arbeitgeber-Zuschuss und Mitarbeiter-Anteil kombinieren
Split-Zahlungsoption für das Deutschlandticket in der NAVIT App

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Wie kündige ich das Deutschlandticket?

Die Kündigung des Deutschlandtickets erfolgt über die App oder Internetseite des Verkehrsverbunds bzw. des Verkehrsunternehmens, bei dem das Abo abgeschlossen wurde. In der App steht dazu normalerweise eine Funktion "Ticket kündigen" oder "Deutschlandticket kündigen" zur Verfügung, um das Abo zu beenden.

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Wann muss ich das Deutschlandticket kündigen?

Abonnent:innen, die das Ticket zum nächsten Monat hin kündigen wollen, müssen das Abo jeweils zum 10. eines Monats für die Kündigung zum Folgemonat kündigen.

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Gibt es das Deutschlandticket ohne Abo?

Wer das Deutschlandticket kauft, schließt automatisch ein Abo ab, das fortlaufend monatlich bezahlt wird. Einzelkäufe sind normalerweise nicht möglich. Allerdings ist das Abo monatlich kündbar. ÖPNV-Nutzer, die das Deutschlandticket also nur für einen Monat benötigen, können das Ticket am Monatsanfang kaufen und bis zum 10. eines Monats kündigen, damit es im Folgemonat nicht mehr gültig ist. Dieser Vorgang ist unbegrenzt möglich, sodass Nutzer das Ticket nur für die Monate kaufen, in denen sie es auch wirklich verwenden möchten.

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Stefan Wendering
Stefan ist Freelance Autor und Redakteur bei NAVIT.

Zuvor arbeitete er bereits für Start-ups und im Mobilitätskosmos. Er ist ein Experte für urbane und nachhaltige Mobilität, Mitarbeiter-Benefits und New Work. Neben Blog-Inhalten erstellt er auch Marketingmaterialien, Taglines & Content für Websites und Fallstudien.

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