Maingau Energie
- Grundgebühr: 0 €
- AC/DC: 0,49–0,79 €
- Ladepunkte: 600.000+
- Physische Karte: ✅ optional
- Mobilitätsbudget: ❌
- Besonderheit: Vorteilspreise für Maingau-Kunden
Zuletzt aktualisiert: 09.02.2026
Eine Ladekarte für E-Autos ermöglicht das bargeldlose Laden an öffentlichen Ladesäulen in Deutschland und Europa. Mit über 145.256 Normalladepunkten und 48.729 Schnellladepunkten (Bundesnetzagentur, 1. Januar 2026) ist die Auswahl groß – doch die Tarife unterscheiden sich erheblich.
Ladekarten können als Sachbezug (bis 50 €/Monat steuerfrei) oder über ein Mobilitätsbudget bereitgestellt werden. Digitale Plattformen wie NAVIT automatisieren die Abrechnung und integrieren Laden, Tanken und Parken mit anderen betrieblichen Mobilitätsangeboten in einem zentralen Mobilitätsmanagement.
Mit der steigenden Elektrifizierung von Firmenflotten (2025: 19 % aller Neuzulassungen waren E-Autos, Quelle: KBA) brauchen Unternehmen transparente, steueroptimierte Ladelösungen. Dieser Vergleich zeigt die 8 wichtigsten Anbieter und ihre Tarifmodelle.
Mit Ladekarten können Unternehmen ihren Mitarbeitenden den Zugang zu öffentlichen Ladestationen ermöglichen. Sie dienen sowohl der Authentifizierung als auch der Abrechnung von Ladevorgängen.
Die meisten Ladekarten nutzen die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Dabei enthält die Karte einen Chip, der beim Vorhalten an das Lesegerät der Ladesäule kontaktlos ausgelesen wird. Die Ladesäule erkennt die individuelle Kennung der Karte, prüft die Berechtigung und startet den Ladevorgang automatisch.
Die Abrechnung der Ladevorgänge erfolgt in der Regel monatlich. Unternehmen erhalten eine Übersicht über die geladenen Kilowattstunden und die entsprechenden Kosten. Einige Anbieter bieten zudem digitale Plattformen an, über die Unternehmen die Nutzung und Abrechnung der Ladekarten zentral verwalten können.
Neben der klassischen Ladekarte gibt es weitere Möglichkeiten, den Ladevorgang zu starten:
Die meisten Anbieter verfolgen eines der folgenden Modelle:
Der Preis pro Ladevorgang hängt vom Tarif, dem Standort, dem Betreiber der Ladesäule und der Ladeleistung (AC oder DC) ab. Bei vielen Anbietern unterscheiden sich die Preise für eigene Netze und Roamingpartner erheblich.
Roaming bedeutet: Sie laden an einer Ladesäule, die nicht zum Heimatnetz Ihres Ladekarten-Anbieters gehört. Beispiel: Sie haben eine EnBW mobility+ Ladekarte und laden an einer Ionity-Schnellladestation (gehört nicht zu EnBW). EnBW berechnet einen Roaming-Aufschlag (z.B. +0,10 €/kWh).
Typische Roaming-Kosten:
EnBW an Ionity: 0,79 €/kWh (statt 0,39 € im EnBW-Netz)
Shell Recharge an Fastned: 0,69 €/kWh (statt 0,44 € im Shell-Netz)
Tipp: Prüfen Sie in der Anbieter-App, ob die Ladesäule zum Heimatnetz gehört, bevor Sie laden. Viele Apps zeigen die Preise vor Ladestart an.
Mit einem Mobilitätsbudget die Mobilitätsbedürfnisse aller Arbeitsmodelle flexibel abdecken und Kosten sparen.
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1. Nutzungsprofil
Vielfahrer (>1.000 km/Monat) → Tarif mit Grundgebühr
Gelegenheitsnutzer (<500 km/Monat) → 0 € Grundgebühr
2. Netzabdeckung
Urbane Regionen → EnBW, Shell, NAVIT
Ländliche Regionen → EnBW (500.000+ Ladepunkte), NAVIT
Europa-Reisen → Shell Recharge (700.000+ Ladepunkte)
3. Ladegeschwindigkeit
Überwiegend AC-Laden (Zuhause, Arbeit) → Günstiger AC-Tarif wichtig
Häufig Langstrecke/Autobahn → Günstiger DC-Tarif wichtig
4. Unternehmen vs. Privatperson
Unternehmen → NAVIT
Privatperson → Shell, Maingau, EnBW
5. Zusatzfunktionen
Mobilitätsbudget gewünscht → NAVIT
VW-Fahrzeug → Elli (Plug & Charge)
ADAC-Mitglied → ADAC e-Charge
NAVIT
EnBW mobility+
Shell Recharge
Maingau Energie
EWE Go
ADAC e-Charge
E.ON Drive
Elli (VW)
Empfehlung: NAVIT
Beste Lösung wenn:
Empfehlung: Shell Recharge e-Deal ODER EnBW mobility+ L
Shell Recharge e-Deal: Die Grundgebühr liegt aktuell bei 4,99 €. AC-Laden kostet bei Shell 0,44 €/kWh AC-Laden und ist damit günstiger als bei den meisten Konkurrenten. Shell-Nutzer profitieren auch von einem großen Netzwerk an Ladestationen – über 700.000 Ladepunkte europaweit.
EnBW mobility+ L: Bei EnBW beträgt die Ladegebühr 17,99 €. Das AC-Laden ist hier mit 0,39 €/kWh günstiger als bei anderen. EnBW ist damit die beste Wahl bei einem Verbrauch von über 300 kWh im Monat.
Beste Lösung wenn: Sie täglich pendeln (>50 km/Tag) oder häufig Langstrecken fahren.
Beispiel-Rechnung:
Empfehlung: Maingau Energie ODER EWE Go
Warum: Beide Anbieter haben eine 0 € Grundgebühr, das heißt keine Fixkosten, und mit 0,49-0,59 € moderate Preise pro kWh. Zudem gehen Nutzer keine Bindung ein, denn die Ladekarte ist monatlich kündbar.
Beste Lösung wenn: Sie nur gelegentlich öffentlich laden (Stadtverkehr, Zweitwagen, Kurzstrecken).
Beispiel-Rechnung:
Die Organisation der Mitarbeitermobilität kann herausfordernd sein. Wir sind der verlässliche Mobilitätspartner für Unternehmen wie persona service, Lufthansa, Flink, HelloFresh - mit 1000en von Nutzer:innen jeden Tag.
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Für Privatpersonen erfolgt die Abrechnung meist monatlich per Bankeinzug oder Kreditkarte. Unternehmen sollten jedoch auf folgende Punkte achten:
Wer regelmäßig elektrisch unterwegs ist – ob privat oder beruflich – sollte die Tarifmodelle genau vergleichen. Besonders für Unternehmen lohnt sich eine Plattform wie NAVIT, die E-Mobilität, Abrechnung und steuerliche Konformität vereint.
Hinweis: Preise und Tarifmodelle der Anbieter ändern sich häufig. Wir aktualisieren diesen Vergleich regelmäßig (letztes Update: Februar 2026). Die angegebenen Preise sind unverbindlich – bitte prüfen Sie aktuelle Konditionen auf den Anbieter-Websites.
Nahtlose Split-Zahlungen ermöglichen es den Unternehmen, das Ticket weiterhin steuerfrei über den 50€ Sachbezug und den ÖPNV-Zuschuss anzubieten.

Wir beantworten Ihre Fragen gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch und zeigen Ihnen, wie NAVIT hilft. Das erfahren Sie im Gespräch:
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