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Die besten Ladekarten für E-Autos: Anbieter-Vergleich & Kosten 2026
Für Unternehmen: NAVIT (ab 6,56 € Plattformgebühr, integriert in Mobilitätsbudget, automatische Abrechnung) oder EnBW mobility+ (900.000+ Ladepunkte, variable Tarife ab 0,39 €/kWh).
Für Vielfahrer: Shell Recharge e-Deal (5,99 €/Monat, 0,44 €/kWh) oder E.ON Drive M (52 €/Monat, 75 kWh inklusive).
Für Gelegenheitsnutzer: Maingau Energie (0 € Grundgebühr, 0,52 €/kWh AC) oder EWE Go (einheitliche Preise 0,52 €/kWh).
Preisspanne: AC-Laden 0,39-0,60 €/kWh, DC-Laden 0,39-0,62 €/kWh (Stand: Juli 2026).
Ladekarten für E-Autos im Vergleich: Die besten Anbieter 2026
Eine Ladekarte für E-Autos ermöglicht das bargeldlose Laden an öffentlichen Ladesäulen in Deutschland und Europa. Mit über 152.915 Normalladepunkte und 53.292 Schnellladepunkte (Bundesnetzagentur, 1. Juni 2026) ist die Auswahl groß. Doch bei den Tarifen und Kartenbedingungen unterscheiden sich die Anbieter teilweise erheblich.
Die 3 besten Ladekarten nach Nutzerprofil:
Für Unternehmen: NAVIT (ab 6,56 €/Monat pro Mitarbeiter, Mobilitätsbudget-Integration, automatische HR/Payroll-Abrechnung)
Ladekarten können als Sachbezug (bis 50 €/Monat steuerfrei) oder über ein Mobilitätsbudget bereitgestellt werden. Digitale Plattformen wie NAVIT automatisieren die Abrechnung und integrieren Laden, Tanken und Parken mit anderen betrieblichen Mobilitätsangeboten in einem zentralen Mobilitätsmanagement. Dieser Vergleich zeigt die wichtigsten Anbieter und ihre Tarifmodelle.
ADAC e-Charge
Grundgebühr: 0 € (ADAC-Mitgliedschaft nötig, ab 55 €/Jahr)
Mit der steigenden Elektrifizierung von Firmenflotten (2025 waren 19 % aller Neuzulassungen E-Autos, Quelle: KBA) brauchen Unternehmen transparente, steueroptimierte Ladelösungen. Und auch das öffentliche Ladenetz wächst weiter. Wie schnell das Netz ausgebaut wird, welche Bundesländer vorne liegen und wie sich Normal- und Schnellladepunkte verteilen, lesen Sie im Detail in unserem Beitrag zur Ladeinfrastruktur in Deutschland.
Die meisten Ladekarten nutzen die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Dabei enthält die Karte einen Chip, der beim Vorhalten an das Lesegerät der Ladesäule kontaktlos ausgelesen wird. Die Ladesäule erkennt die individuelle Kennung der Karte, prüft die Berechtigung und startet den Ladevorgang automatisch.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Laden mit Ladekarte
Fahrzeug anschließen: Verbinde dein Elektroauto über das Ladekabel mit der Ladesäule.
Karte vorhalten: Halte die Ladekarte an das Lesegerät der Ladesäule.
Ladevorgang startet: Nach erfolgreicher Authentifizierung beginnt der Ladevorgang automatisch.
Ladevorgang beenden: Um den Ladevorgang zu stoppen, halte die Karte erneut an das Lesegerät.
Kabel entfernen: Trenne das Ladekabel vom Fahrzeug und der Ladesäule.
Abrechnung und Verwaltung
Die Abrechnung der Ladevorgänge erfolgt in der Regel monatlich. Unternehmen erhalten eine Übersicht über die geladenen Kilowattstunden und die entsprechenden Kosten. Einige Anbieter bieten zudem digitale Plattformen an, über die Unternehmen die Nutzung und Abrechnung der Ladekarten zentral verwalten können.
Alternative Authentifizierungsmethoden
Neben der klassischen Ladekarte gibt es weitere Möglichkeiten, den Ladevorgang zu starten:
Lade-Apps: Viele Anbieter stellen Apps zur Verfügung, über die Ladevorgänge gestartet und bezahlt werden können.
Plug & Charge: Diese Technologie ermöglicht das automatische Starten des Ladevorgangs, sobald das Fahrzeug mit der Ladesäule verbunden wird, ohne dass eine zusätzliche Authentifizierung erforderlich ist.
Tarifmodelle: So unterscheiden sich die Anbieter
Die meisten Anbieter verfolgen eines der folgenden Modelle:
Grundgebühr + günstiger Preis pro kWh: Ideal für Vielfahrer, da die Grundgebühr durch niedrigere Strompreise ausgeglichen wird (z. B. EnBW oder E.ON Drive).
Keine Grundgebühr + höhere Preis pro kWh: Gut geeignet für Gelegenheitsnutzer (z. B. Maingau, EWE Go).
Paket- oder Flatrate-Modelle: Nutzer erhalten ein monatliches Stromkontingent zu einem festen Preis (z. B. E.ON Drive M/L).
Hybride Modelle: Kombinieren Tanken, Laden und weitere Mobilitätsleistungen (z. B. NAVIT).
Der Preis pro Ladevorgang hängt vom Tarif, dem Standort, dem Betreiber der Ladesäule und der Ladeleistung (AC oder DC) ab. Bei vielen Anbietern unterscheiden sich die Preise für eigene Netze und Roamingpartner erheblich.
Was sind Roaming-Gebühren bei Ladekarten?
Roaming bedeutet, dass Sie Ihr E-Auto an einer Ladesäule laden, die nicht zum Heimatnetz Ihres Ladekarten-Anbieters gehört, beispielsweise wenn Sie eine EnBW mobility+ Ladekarte besitzen und an einer Ionity-Schnellladestation aufladen, die nicht zum EnBW-Netz zählt. In diesem Fall greift nicht Ihr gewohnter Tarif, sondern ein höherer Roaming-Preis.
Typische Roaming-Kosten:
EnBW an Ionity: 0,79 €/kWh (statt 0,39 € im EnBW-Netz) Shell Recharge an Fastned: 0,74 €/kWh (statt 0,44 € im Shell-Netz)
Ein ähnlicher Effekt entsteht bei reinen Ladepunktbetreibern, die ihre günstigen Tarife nur im eigenen Netz anbieten. Bei Aral Pulse zahlen Sie an einer fremden Säule den Ad-hoc-Preis von bis zu 0,79 €/kWh statt 0,47 €/kWh im Aral-Netz. Bei Allego kostet das Laden an einer Fremdsäule 0,76 €/kWh, während im Eigennetz mit dem Plus-Tarif nur 0,39 €/kWh anfallen. In beiden Fällen gilt: Der Vorteilspreis verschwindet, sobald Sie das Heimnetz verlassen.
Tipp: Prüfen Sie in der Anbieter-App, ob die Ladesäule zum Heimatnetz gehört, bevor Sie laden. Viele Apps zeigen die Preise vor Ladestart an.
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Für Vielfahrer (>1.000 km/Monat)
Empfehlung: Shell Recharge e-Deal ODER EnBW mobility+ L
Shell Recharge e-Deal: Die Grundgebühr liegt aktuell bei 5,99 €. AC-Laden kostet bei Shell 0,44 €/kWh AC-Laden und ist damit günstiger als bei den meisten Konkurrenten. Shell-Nutzer profitieren auch von einem großen Netzwerk an Ladestationen – über 700.000 Ladepunkte europaweit.
EnBW mobility+ L: Bei EnBW beträgt die Grundgebühr 11,99 €. Das Laden ist hier mit einheitlich 0,39 €/kWh (AC und DC) günstiger als bei anderen. EnBW ist damit die beste Wahl bei einem Verbrauch von über 300 kWh im Monat.
Beste Lösung wenn: Sie täglich pendeln (>50 km/Tag) oder häufig Langstrecken fahren.
Warum: Beide Anbieter haben eine 0 € Grundgebühr, das heißt keine Fixkosten, und mit 0,49-0,59 € moderate Preise pro kWh. Zudem gehen Nutzer keine Bindung ein, denn die Ladekarte ist monatlich kündbar.
Beste Lösung wenn: Sie nur gelegentlich öffentlich laden (Stadtverkehr, Zweitwagen, Kurzstrecken).
Wie viel das Laden kostet, hängt vor allem davon ab, wo Sie laden und welchen Tarif Sie nutzen. An öffentlichen Ladepunkten liegen die Preise in Deutschland aktuell zwischen etwa 0,39 und 0,89 €/kWh, abhängig davon, ob Sie an einer AC- oder DC-Säule laden und ob im Eigennetz Ihres Anbieters oder im Roaming. Bei einem Verbrauch von durchschnittlich rund 18 kWh pro 100 Kilometer (je nach Modell 15 bis 21 kWh) kostet eine Ladung damit etwa 7 bis 16 € pro 100 Kilometer. Welcher Tarif sich für Ihr Fahrprofil rechnet, zeigen die folgenden Beispielrechnungen.
Deutlich günstiger wird es zu Hause. Mit Haushaltsstrom für rund 0,30 bis 0,35 €/kWh laden Mitarbeitende ihr Fahrzeug oft für etwa die Hälfte des öffentlichen Preises. Wie sich die Kosten im Detail zusammensetzen und wann sich eine Wallbox lohnt, lesen Sie in unserem Beitrag zu den Kosten fürs Laden zu Hause. Für Unternehmen mit E-Dienstwagen ist dieser Unterschied relevant. Wer das Heimladen der Mitarbeitenden steueroptimiert erstattet, senkt die Gesamtkosten gegenüber reinem öffentlichen Laden spürbar.
Szenario 1: Vielfahrer (1.500 km/Monat)
Verbrauch: ~375 kWh/Monat (25 kWh/100 km) | ~47 Ladungen/Jahr
Anbieter
Grundgebühr
kWh-Preis (AC)
kWh-Kosten (375 kWh)
Gesamtkosten/Monat
EnBW mobility+ L
17,99 €
0,39 €/kWh
375 × 0,39 € = 146,25 €
164,24 €
Shell Recharge e-Deal
4,99 €
0,44 €/kWh
375 × 0,44 € = 165,00 €
169,99 €
Maingau Energie
0 €
0,49 €/kWh
375 × 0,49 € = 183,75 €
183,75 €
EWE Go
0 €
0,52 €/kWh
375 × 0,52 € = 195,00 €
195,00 €
✅ Günstigste Option: EnBW mobility+ L spart 19,51 €/Monat = 234 €/Jahr gegenüber Maingau.
💡 Tipp: Bei >300 kWh/Monat lohnen sich Tarife mit Grundgebühr.
Szenario 2: Gelegenheitsnutzer (500 km/Monat)
Verbrauch: ~125 kWh/Monat (25 kWh/100 km) | ~16 Ladungen/Jahr
Anbieter
Grundgebühr
kWh-Preis (AC)
kWh-Kosten (125 kWh)
Gesamtkosten/Monat
Maingau Energie
0 €
0,49 €/kWh
125 × 0,49 € = 61,25 €
61,25 €
EnBW mobility+ M
5,99 €
0,39 €/kWh
125 × 0,39 € = 48,75 €
54,74 €
Shell Recharge e-Deal
4,99 €
0,44 €/kWh
125 × 0,44 € = 55,00 €
59,99 €
EnBW mobility+ L
17,99 €
0,39 €/kWh
125 × 0,39 € = 48,75 €
66,74 €
✅ Günstigste Option: EnBW mobility+ M spart 6,51 €/Monat = 78 €/Jahr gegenüber Maingau.
💡 Tipp: Bei <150 kWh/Monat können 0-€-Grundgebühr-Tarife günstiger sein (je nach kWh-Preis).
✅ Günstigste Option: EnBW mobility+ L im Heimnetz (19,50 €).
⚠️ Achtung: Bei Roaming bis zu +20 € Mehrkosten möglich! In der App vor Ladestart prüfen.
Fazit: Welcher Tarif für welches Profil?
Vielfahrer (mehr als 300 kWh/Monat): Tarife mit Grundgebühr lohnen sich. EnBW mobility+ L oder Shell Recharge e-Deal sparen bis zu 20 €/Monat.
Gelegenheitsnutzer (weniger als 150 kWh/Monat): 0-€-Grundgebühr-Tarife oft günstiger. Maingau oder EWE Go sind gute Optionen.
Langstrecke/Autobahn: Achten Sie auf günstige DC-Preise. EnBW L (0,39 €/kWh DC im Heimnetz) ist unschlagbar.
Roaming vermeiden: Heimnetz-Ladesäulen nutzen spart bis zu 0,40 €/kWh. Immer in der App vor Ladestart prüfen!
Für Unternehmen: NAVIT kombiniert Laden + Tanken + Parken in einer Plattform mit automatischer Payroll-Integration und Steueroptimierung.
Jahreskosten-Vergleich: Vielfahrer vs. Gelegenheitsnutzer
Anbieter
Vielfahrer (375 kWh/Monat)
Gelegenheitsnutzer (125 kWh/Monat)
EnBW mobility+ L
1.970,88 € / Jahr ✅
800,88 € / Jahr
Shell Recharge e-Deal
2.039,88 € / Jahr
719,88 € / Jahr
EnBW mobility+ M
2.191,63 € / Jahr
656,88 € / Jahr ✅
Maingau Energie
2.205,00 € / Jahr
735,00 € / Jahr
EWE Go
2.340,00 € / Jahr
780,00 € / Jahr
✅ = Günstigste Option für diese Nutzergruppe
Abrechnung: Was Unternehmen beachten sollten
Für Privatpersonen erfolgt die Abrechnung meist monatlich per Bankeinzug oder Kreditkarte. Unternehmen sollten jedoch auf folgende Punkte achten:
Roamingkosten prüfen: Je nach Ladesäulenbetreiber und Ort können hohe Mehrkosten entstehen.
Steuerliche Behandlung: Wenn die Ladekarte als Sachbezug oder Dienstleistung gewährt wird, gelten steuerliche Freigrenzen und Dokumentationspflichten.
Kombinierte Lösungen: NAVIT etwa bietet die Verwaltung von Ladekarten, Deutschlandticket für große Unternehmen, Bike-Leasing und Auto-Abos auf einer Plattform.
Fazit
Wer regelmäßig elektrisch unterwegs ist – ob privat oder beruflich – sollte die Tarifmodelle genau vergleichen.
Häufig gestellte Fragen zu Ladekarten
Lade-Apps bieten Flexibilität und Echtzeitübersicht über Ladepreise und -standorte. Sie sind jedoch abhängig von Smartphone-Akku und mobilem Empfang. Eine physische Ladekarte funktioniert auch ohne App und ist oft stabiler, besonders bei schlechtem Empfang oder leerem Akku. Zu unterscheiden sind dabei zwei App-Typen: Abrechnungs-Apps der Ladekarten-Anbieter (zum Starten und Bezahlen von Ladevorgängen) und reine Ladeplanungs-Apps wie A Better Routeplanner (ABRP), Chargemap oder PlugShare. Letztere rechnen Ladestopps entlang der Route, zeigen die Verfügbarkeit einzelner Ladesäulen an und kalkulieren die optimale Ladedauer. Abgerechnet wird der Ladevorgang selbst aber weiterhin über die Ladekarte oder die App Ihres Anbieters. Für Vielfahrer und auf Langstrecken ergänzen sich Routenplaner und Ladekarte daher, statt sich zu ersetzen.
Schritt 1: Fahrzeug an Ladesäule anschließen. Schritt 2: Ladekarte an das RFID-Lesegerät halten (kontaktlos). Schritt 3: Ladevorgang startet automatisch. Schritt 4: Zum Beenden Karte erneut vorhalten. Schritt 5: Kabel entfernen. Die Abrechnung erfolgt automatisch über den Ladekarten-Anbieter (monatliche Rechnung oder Lastschrift).
Das hängt von Ihrem Nutzungsprofil ab: Firmenflotte/Unternehmen: NAVIT (Payroll-Integration, Steueroptimierung). Vielfahrer (>1.000 km/Monat): Shell Recharge e-Deal oder EnBW mobility+ L. Gelegenheitsnutzer (<500 km/Monat): Maingau Energie oder EWE Go (0 € Grundgebühr). ADAC-Mitglieder: ADAC e-Charge. BMW-Fahrer: BMW Charging. VW-Fahrer: Elli (Plug & Charge).
Grundgebühr: 0 € bis 119 €/Monat (je nach Anbieter und Tarif). Preis pro kWh: AC-Laden 0,39-0,69 €/kWh, DC-Schnellladen 0,39-0,89 €/kWh. Beispiel: Vielfahrer mit 300 kWh/Monat zahlt bei EnBW mobility+ L: 11,99 € Grundgebühr + (300 × 0,39 €) = 128,99 € gesamt. Bei Maingau (0 € Grundgebühr): 0 € + (300 × 0,52 €) = 156 €.
Für Vielfahrer: Tarife mit Grundgebühr nutzen (z.B. EnBW L: 0,39 €/kWh). Für Gelegenheitsnutzer: 0-€-Grundgebühr-Tarife (z.B. Maingau: 0,52 €/kWh). Ladezeiten optimieren: Nachts oder außerhalb Stoßzeiten laden (einige Anbieter haben Zeitrabatte). Heimnetz bevorzugen: Roaming-Gebühren vermeiden (Heimnetz-Preise sind oft 0,10-0,40 €/kWh günstiger). Tipp: Preise in der App vor Ladestart prüfen!
Je nach Anbieter direkt online oder über Geschäftskunden-Portal. NAVIT bietet eine zentrale Plattform: HR-Abteilungen können Ladekarten digital verwalten, automatisch mit Payroll synchronisieren und als Sachbezug (bis 50 €/Monat steuerfrei) oder über Mobilitätsbudget bereitstellen. Vorteil: Automatisierte Abrechnung, keine manuelle Nachverfolgung, steueroptimiert.
AC-Laden (Wechselstrom): Langsamer, bis 22 kW Leistung. Typisch an Parkplätzen, Supermärkten, Hotels. Vollladung (50 kWh): 2-6 Stunden. Preise: 0,39-0,69 €/kWh. DC-Laden (Gleichstrom, Schnellladen): Schneller, 50-350 kW Leistung. Typisch an Autobahnen. Vollladung: 20-45 Minuten. Preise: 0,39-0,89 €/kWh (oft teurer als AC). Tipp: AC für Alltag, DC für Langstrecken.
Ja, die meisten Anbieter bieten europaweite Abdeckung durch Roaming-Partner. Beispiele: Shell Recharge: 700.000+ Ladepunkte in Europa. EnBW mobility+: 900.000+ Ladepunkte. Achtung: Im Ausland oft höhere Preise durch Roaming-Gebühren (z.B. +0,10-0,40 €/kWh). Prüfen Sie vor Reisen die Netzabdeckung und Preise in der Anbieter-App.
Roaming bedeutet: Sie laden an einer Ladesäule, die nicht zum Heimatnetz Ihres Anbieters gehört. Beispiel: EnBW-Karte an Ionity-Schnelllader → Roaming-Aufschlag (z.B. 0,79 €/kWh statt 0,39 €). Typische Aufschläge: +0,10 bis +0,40 €/kWh. Tipp: In der App vor Ladestart prüfen, ob Ladesäule zum Heimatnetz gehört (oft als "Partner" oder "Roaming" gekennzeichnet).
In der Regel nein. Die meisten Anbieter decken durch Roaming-Partner 400.000-700.000 Ladepunkte europaweit ab. Ausnahmen: Sehr ländliche Regionen (→ zweite Karte mit lokaler Abdeckung sinnvoll). Spezielle Ladenetzwerke (z.B. Tesla Supercharger nur für Tesla-Fahrer, Ionity manchmal günstiger mit eigener Karte). Tipp: Starten Sie mit einer Karte (z.B. EnBW oder Shell) und ergänzen Sie bei Bedarf.
Option 1: Einzelabrechnungen – Jede Karte wird separat abgerechnet, HR muss manuell konsolidieren. Option 2: Zentrale Abrechnung (z.B. NAVIT) – Alle Ladekarten zentral verwaltet, automatische Payroll-Synchronisation (SAP, DATEV, Personio). Vorteile: 90% Zeitersparnis, steueroptimiert (Sachbezug 50 €/Monat), Reporting für Controlling. Best Practice: Mobilitätsbudget-Plattform nutzen für Laden + Tanken + Parken in einer Lösung.
Nein. Ladekarten funktionieren nur an öffentlichen Ladesäulen mit RFID-Lesegerät. Für das Laden Zuhause (Wallbox) benötigen Sie: Option 1: Eigene Wallbox (Kosten: 500-2.000 €) + Haushaltsstrom-Tarif. Option 2: Arbeitgeber erstattet Heimladekosten (z.B. über NAVIT ZuhauseLaden-Lösung, steuerfrei nach § 3 Nr. 50 EStG). Option 3: Spezieller Wallbox-Tarif vom Stromversorger (oft günstiger als Haushaltsstrom).
Hinweis: Preise und Tarifmodelle der Anbieter ändern sich häufig. Wir aktualisieren diesen Vergleich regelmäßig (letztes Update: Juli 2026). Die angegebenen Preise sind unverbindlich – bitte prüfen Sie aktuelle Konditionen auf den Anbieter-Websites.
Haftungsausschluss
NAVIT übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Inhalte auf unserer Webseite lediglich dem unverbindlichen Informationszweck dienen und keine Steuer- oder Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellen. Die Inhalte können und sollen eine individuelle und verbindliche Steuer- und Rechtsberatung, die auf individuelle Anforderungen eingeht, nicht ersetzen. Alle angebotenen Informationen sind ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
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Stefan Wendering
Stefan ist Freelance Autor und Redakteur bei NAVIT.
Zuvor arbeitete er bereits für Start-ups und im Mobilitätskosmos. Er ist ein Experte für urbane und nachhaltige Mobilität, Mitarbeiter-Benefits und New Work. Neben Blog-Inhalten erstellt er auch Marketingmaterialien, Taglines & Content für Websites und Fallstudien.