Die besten Ladekarten für E-Autos: Anbieter-Vergleich & Kosten 2026

Zuletzt aktualisiert: 14.07.2026

Blogartikel

Ladekarten für E-Autos im Vergleich: Die besten Anbieter 2026

Eine Ladekarte für E-Autos ermöglicht das bargeldlose Laden an öffentlichen Ladesäulen in Deutschland und Europa. Mit über 152.915 Normalladepunkte und 53.292 Schnellladepunkte (Bundesnetzagentur, 1. Juni 2026) ist die Auswahl groß. Doch bei den Tarifen und Kartenbedingungen unterscheiden sich die Anbieter teilweise erheblich.

Die 3 besten Ladekarten nach Nutzerprofil:

  1. Für Unternehmen: NAVIT (ab 6,56 €/Monat pro Mitarbeiter, Mobilitätsbudget-Integration, automatische HR/Payroll-Abrechnung)
  2. Für Vielfahrer: Shell Recharge e-Deal (5,99 €/Monat, 0,44 €/kWh, 700.000+ Ladepunkte)
  3. Für Gelegenheitsnutzer: Maingau Energie (0 € Grundgebühr, 0,52 €/kWh AC-Laden)

Preisspanne (Stand Juli 2026):

  • AC-Laden: 0,39 – 0,60 €/kWh
  • DC-Schnellladen: 0,39 – 0,62 €/kWh
  • Roaming/Ad-hoc: bis 0,89 €/kWh
  • Grundgebühr: 0 – 119 €/Monat (je nach Tarif)

Relevante Infos für Arbeitgeber

Ladekarten können als Sachbezug (bis 50 €/Monat steuerfrei) oder über ein Mobilitätsbudget bereitgestellt werden. Digitale Plattformen wie NAVIT automatisieren die Abrechnung und integrieren Laden, Tanken und Parken mit anderen betrieblichen Mobilitätsangeboten in einem zentralen Mobilitätsmanagement. Dieser Vergleich zeigt die wichtigsten Anbieter und ihre Tarifmodelle.

ADAC e-Charge

  • Grundgebühr: 0 € (ADAC-Mitgliedschaft nötig, ab 55 €/Jahr)
  • AC/DC: 0,55 € einheitlich (Aral-Netz) / 0,75 € Roaming
  • Ladepunkte: ~3.800 (Aral) + ~117.000 Roaming
  • Physische Karte: ✅ optional
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Läuft über Aral Pulse; nur für ADAC-Mitglieder

Allego

  • Grundgebühr: Smart 0 € / Plus 9,99 €
  • AC/DC: AC 0,60 € / DC 0,59 € (Smart) bzw. 0,39 € (Plus); Ad-hoc 0,76 €
  • Ladepunkte: europaweites Eigennetz (DC-Fokus)
  • Physische Karte: App-basiert (Tarife app-gebunden)
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Ladepunktbetreiber; günstige Preise nur im Eigennetz

Aral Pulse

  • Grundgebühr: Klassik 0 € / Extra 2,99 €
  • AC/DC: AC 0,47 € / DC 0,52 € (bis 50 kW) / HPC 0,62 €; Ad-hoc bis 0,79 €
  • Ladepunkte: ~3.800 (Eigennetz) / ~163.000 Roaming
  • Physische Karte: ✅ optional (kostenlos)
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Ladepunktbetreiber; günstige Preise nur im Aral-Netz. ADAC-Partner

BMW Charging

  • Grundgebühr: Flex 0 € / Active 4,99 €
  • AC/DC: variabel je Ladepunkt; Preferred Partner AC 0,39 € / DC 0,49 €
  • Ladepunkte: Zugang über DCS-Roaming-Netz
  • Physische Karte: ✅ optional (BMW Charging Card)
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Roaming-Tarif ohne Eigennetz; Ionity-Plus optional (5,99 €, HPC 0,45 €)

Elli (VW)

  • Grundgebühr: Basic 0 € / Go 5,99 €
  • AC/DC: variabel je Ladesäule; Premium: Ionity 0,45 € / Partner 0,55 € / EnBW 0,87 €
  • Ladepunkte: 450.000+
  • Physische Karte: ✅ optional
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: VW-nahes Angebot; neues Preismodell seit Juli 2026

EnBW mobility+

  • Grundgebühr: S: 0 €, M: 5,99 €, L: 11,99 €
  • AC/DC: einheitlich je Tarif — S 0,56 € / M 0,46 € / L 0,39 € (Eigennetz); Roaming 0,56–0,89 €
  • Ladepunkte: 900.000+ (17 Länder)
  • Physische Karte: ✅ optional
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Einheitlicher AC/DC-Preis, großes Netz; Sommeraktion −5 ct bis 30.09.2026

E.ON Drive

  • Grundgebühr: Flex: 0 €, S: 7 €, M: 52 €, L: 119 €
  • AC/DC: AC 0,54 € / DC 0,61 € (Eigennetz); Roaming AC 0,59 € / DC 0,79 €
  • Ladepunkte: 450.000+
  • Physische Karte: ✅ optional
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Pakete mit Freikontingenten; neue App-Tarife LIGHT/MORE

EWE Go

  • Grundgebühr: 0 €
  • AC/DC: einheitlich 0,52 € (Eigennetz) / 0,62 € (Partner)
  • Ladepunkte: 500.000+
  • Physische Karte: ✅ optional
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Einheitliche AC/DC-Preise, keine Blockiergebühr im Eigennetz

Maingau Energie

  • Grundgebühr: 0 €
  • AC/DC: AC gestuft 0,52 € / 0,72 € · DC ab 0,62 € (Niedrigpreis); Maingau-Kunden −10 ct
  • Ladepunkte: 880.000+
  • Physische Karte: ✅ optional
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Preisstufe je Betreiber; Vorteilspreise für Maingau-Energiekunden

Qwello

  • Grundgebühr: 0 €
  • AC/DC: AC ~0,26–0,49 € + 0,02 €/Min (stadtabhängig); kein DC
  • Ladepunkte: ~800+ (v.a. München)
  • Physische Karte: ✅ optional (Qwello Card)
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: Urbaner AC-Anbieter; Preise je Stadt unterschiedlich

Shell Recharge

  • Grundgebühr: 0 € / e-Deal: 5,99 €
  • AC/DC: DC 0,44–0,49 € (e-Deal, Shell-Netz) / AC 0,49–0,64 €; Roaming höher
  • Ladepunkte: 700.000+
  • Physische Karte: ✅ optional
  • Mobilitätsbudget:
  • Besonderheit: e-Deal = 25 % Rabatt auf Shell-Schnelllader (max. 400 kWh/Monat)

Warum Ladekarten jetzt wichtiger werden

Mit der steigenden Elektrifizierung von Firmenflotten (2025 waren 19 % aller Neuzulassungen E-Autos, Quelle: KBA) brauchen Unternehmen transparente, steueroptimierte Ladelösungen. Und auch das öffentliche Ladenetz wächst weiter. Wie schnell das Netz ausgebaut wird, welche Bundesländer vorne liegen und wie sich Normal- und Schnellladepunkte verteilen, lesen Sie im Detail in unserem Beitrag zur Ladeinfrastruktur in Deutschland.

So funktionieren Ladekarten für E-Autos

Mit Ladekarten können Unternehmen ihren Mitarbeitenden den Zugang zu öffentlichen Ladestationen ermöglichen. Sie dienen sowohl der Authentifizierung als auch der Abrechnung von Ladevorgängen. Das bietet sich gerade für mittelständische Unternehmen an, die ihre Firmenmobilität elektrifizieren wollen.

Authentifizierung mittels RFID-Technologie

Die meisten Ladekarten nutzen die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Dabei enthält die Karte einen Chip, der beim Vorhalten an das Lesegerät der Ladesäule kontaktlos ausgelesen wird. Die Ladesäule erkennt die individuelle Kennung der Karte, prüft die Berechtigung und startet den Ladevorgang automatisch.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Laden mit Ladekarte

  1. Fahrzeug anschließen: Verbinde dein Elektroauto über das Ladekabel mit der Ladesäule.
  2. Karte vorhalten: Halte die Ladekarte an das Lesegerät der Ladesäule.
  3. Ladevorgang startet: Nach erfolgreicher Authentifizierung beginnt der Ladevorgang automatisch.
  4. Ladevorgang beenden: Um den Ladevorgang zu stoppen, halte die Karte erneut an das Lesegerät.
  5. Kabel entfernen: Trenne das Ladekabel vom Fahrzeug und der Ladesäule.

Abrechnung und Verwaltung

Die Abrechnung der Ladevorgänge erfolgt in der Regel monatlich. Unternehmen erhalten eine Übersicht über die geladenen Kilowattstunden und die entsprechenden Kosten. Einige Anbieter bieten zudem digitale Plattformen an, über die Unternehmen die Nutzung und Abrechnung der Ladekarten zentral verwalten können.

Alternative Authentifizierungsmethoden

Neben der klassischen Ladekarte gibt es weitere Möglichkeiten, den Ladevorgang zu starten:

  • Lade-Apps: Viele Anbieter stellen Apps zur Verfügung, über die Ladevorgänge gestartet und bezahlt werden können.
  • Plug & Charge: Diese Technologie ermöglicht das automatische Starten des Ladevorgangs, sobald das Fahrzeug mit der Ladesäule verbunden wird, ohne dass eine zusätzliche Authentifizierung erforderlich ist.

Tarifmodelle: So unterscheiden sich die Anbieter

Die meisten Anbieter verfolgen eines der folgenden Modelle:

  • Grundgebühr + günstiger Preis pro kWh: Ideal für Vielfahrer, da die Grundgebühr durch niedrigere Strompreise ausgeglichen wird (z. B. EnBW oder E.ON Drive).
  • Keine Grundgebühr + höhere Preis pro kWh: Gut geeignet für Gelegenheitsnutzer (z. B. Maingau, EWE Go).
  • Paket- oder Flatrate-Modelle: Nutzer erhalten ein monatliches Stromkontingent zu einem festen Preis (z. B. E.ON Drive M/L).
  • Hybride Modelle: Kombinieren Tanken, Laden und weitere Mobilitätsleistungen (z. B. NAVIT).

Der Preis pro Ladevorgang hängt vom Tarif, dem Standort, dem Betreiber der Ladesäule und der Ladeleistung (AC oder DC) ab. Bei vielen Anbietern unterscheiden sich die Preise für eigene Netze und Roamingpartner erheblich.

Was sind Roaming-Gebühren bei Ladekarten?

Roaming bedeutet, dass Sie Ihr E-Auto an einer Ladesäule laden, die nicht zum Heimatnetz Ihres Ladekarten-Anbieters gehört, beispielsweise wenn Sie eine EnBW mobility+ Ladekarte besitzen und an einer Ionity-Schnellladestation aufladen, die nicht zum EnBW-Netz zählt. In diesem Fall greift nicht Ihr gewohnter Tarif, sondern ein höherer Roaming-Preis.

Typische Roaming-Kosten:

EnBW an Ionity: 0,79 €/kWh (statt 0,39 € im EnBW-Netz)
Shell Recharge an Fastned: 0,74 €/kWh (statt 0,44 € im Shell-Netz)

Ein ähnlicher Effekt entsteht bei reinen Ladepunktbetreibern, die ihre günstigen Tarife nur im eigenen Netz anbieten. Bei Aral Pulse zahlen Sie an einer fremden Säule den Ad-hoc-Preis von bis zu 0,79 €/kWh statt 0,47 €/kWh im Aral-Netz. Bei Allego kostet das Laden an einer Fremdsäule 0,76 €/kWh, während im Eigennetz mit dem Plus-Tarif nur 0,39 €/kWh anfallen. In beiden Fällen gilt: Der Vorteilspreis verschwindet, sobald Sie das Heimnetz verlassen.

Tipp: Prüfen Sie in der Anbieter-App, ob die Ladesäule zum Heimatnetz gehört, bevor Sie laden. Viele Apps zeigen die Preise vor Ladestart an.

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Ladekarten-Anbieter im Vergleich: Kosten, Funktionen und Besonderheiten

So finden Sie die richtige Ladekarte: 5 Filterkriterien

1. Nutzungsprofil

Vielfahrer (>1.000 km/Monat) → Tarif mit Grundgebühr
Gelegenheitsnutzer (<500 km/Monat) → 0 € Grundgebühr

2. Netzabdeckung

Urbane Regionen → Aral Pulse, EnBW, Shell Recharge, Qwello (reiner AC-Stadtlader)
Ländliche Regionen → EnBW (900.000+ Ladepunkte)
Langstrecke/Autobahn → Aral Pulse, Allego (DC-Fokus)
Europa-Reisen → Shell Recharge (700.000+ Ladepunkte)

3. Ladegeschwindigkeit

Überwiegend AC-Laden (Zuhause, Arbeit) → Günstiger AC-Tarif wichtig
Häufig Langstrecke/Autobahn → Günstiger DC-Tarif wichtig

4. Unternehmen vs. Privatperson

Für Unternehmen → NAVIT
Für Privatpersonen → Shell Recharge, Maingau, EnBW

5. Zusatzfunktionen

Mobilitätsbudget gewünscht → NAVIT
VW-Fahrzeug → Elli (Plug & Charge)
BWM-Fahrzeug → BMW Charging
ADAC-Mitglied → ADAC e-Charge

Anbieter ADAC e-Charge Allego Aral Pulse BMW Charging Elli (VW) EnBW mobility+ E.ON Drive EWE Go Maingau Energie NAVIT Qwello Shell Recharge
Grundgebühr / Monat 0 €
(Mitgliedschaft ab 55 €/Jahr)
Smart: 0 €
Plus: 9,99 €
Klassik: 0 €
Extra: 2,99 €
Flex: 0 €
Active: 4,99 €
Basic: 0 €
Go: 5,99 €
S: 0 €
M: 5,99 €
L: 11,99 €
Flex: 0 €
S: 7 €
M: 52 €
L: 119 €
0 € 0 € ab 6,56 € (Plattformgebühr) 0 € 0 €
e-Deal: 5,99 €
AC-Laden (€/kWh) 0,55 € (Aral-Netz)
0,75 € Roaming
0,60 € 0,47 € (Klassik) variabel je Ladepunkt
Partner: 0,39 €
variabel je Ladesäule 0,56 / 0,46 / 0,39 €
(Tarif S/M/L)
0,54 € (Eigennetz)
0,59 € Roaming
0,52 € (Eigennetz)
0,62 € Partner
0,52 – 0,72 € (gestuft)
Maingau-Kunden: 10 ct Rabatt
Ladekosten abhängig von genutztem Netzpartner ~0,26 – 0,49 € + 0,02 €/Min
(stadtabhängig)
0,49 – 0,64 €
DC-Laden (€/kWh) 0,55 € (Aral-Netz)
0,75 € Roaming
0,59 € (Smart)
0,39 € (Plus)
Ad-hoc 0,76 €
0,52 € (bis 50 kW)
0,62 € (HPC)
Ad-hoc bis 0,79 €
variabel je Ladepunkt
Partner: 0,49 €
variabel je Ladesäule 0,56 / 0,46 / 0,39 €
(= AC); Roaming bis 0,89 €
0,61 € (Eigennetz)
0,79 € Roaming
0,52 € (Eigennetz)
0,62 € Partner
ab 0,62 € (Niedrigpreis) Ladekosten abhängig von genutztem Netzpartner – (nur AC) 0,44 – 0,49 € (e-Deal, Shell-Netz)
Roaming höher
Ladepunkte in Europa ~3.800 (Aral)
+ ~117.000 Roaming
europaweites Eigennetz (DC-Fokus) ~3.800 Eigennetz
~163.000 Roaming
über DCS-Roaming-Netz 450.000+ 900.000+ 450.000+ 500.000+ 880.000+ Keine eigenständige Ladeinfrastruktur, siehe Netzpartner ~800+ (v.a. München) 700.000+
Physische Karte ✅ Optional App-basiert ✅ Optional ✅ Optional ✅ Optional ✅ Optional ✅ Optional ✅ Optional ✅ Optional ❌ Nur digital ✅ Optional ✅ Optional
Besonderheiten Läuft über Aral Pulse; nur für ADAC-Mitglieder Ladepunktbetreiber; günstig nur im Eigennetz Ladepunktbetreiber; günstig nur im Aral-Netz Roaming-Tarif ohne Eigennetz; Ionity-Plus optional VW-nahes Angebot; neues Preismodell seit Juli 2026 Einheitlicher AC/DC-Preis; Sommeraktion 5 ct günstiger bis 30.09.2026 Pakete mit Freikontingenten; neue App-Tarife LIGHT/MORE Einheitliche Preise, keine Blockiergebühr im Eigennetz Preisstufe je Betreiber; Vorteilspreise für eigene Kunden Hybridkarte: Tanken, Laden, Parken Urbaner AC-Anbieter; Preise je Stadt unterschiedlich e-Deal = 25 % Rabatt auf Shell-Schnelllader (max. 400 kWh/Monat)

Besonderheiten der einzelnen Anbieter

ADAC e-Charge

  • Exklusiv für ADAC-Mitglieder
  • Einheitliche Tarife: 0,55 via Aral Pulse, 0,75 €/kWh für Roaming
  • Physische Ladekarte erforderlich

Allego

  • Zwei App-Tarife: Smart (0 €) und Plus (9,99 €/Monat)
  • DC-/HPC-Laden ab 0,39 €/kWh im Plus-Tarif, 0,59 €/kWh im Smart-Tarif; AC einheitlich 0,60 €/kWh
  • Reiner Ladepunktbetreiber mit DC-Fokus: günstige Preise gelten nur an Allego-eigenen Säulen, Ad-hoc-Laden kostet 0,76 €/kWh

Aral Pulse

  • Klassik-Tarif ohne Grundgebühr, Extra-Tarif für 2,99 €/Monat mit reduzierten Preisen
  • AC 0,47 €/kWh, DC 0,52 €/kWh (bis 50 kW), HPC 0,62 €/kWh im Aral-Netz (Stand: Juli 2026)
  • Günstige Preise nur im Eigennetz (rund 3.800 Ladepunkte, überwiegend an Tankstellen); Kooperationspartner des ADAC e-Charge

BMW Charging

  • Flex-Tarif (0 €) und Active-Tarif (4,99 €/Monat, für Neuwagen-Käufer im ersten Jahr kostenfrei)
  • Keine pauschalen Festpreise: AC- und DC-Preise variieren je Ladepunkt; im Preferred Partner Network gelten feste 0,39 €/kWh (AC) und 0,49 €/kWh (DC)
  • Roaming-Tarif ohne eigenes Netz; optional lässt sich das Ionity-Plus-Paket (5,99 €/Monat, HPC 0,45 €/kWh) hinzubuchen

Elli (VW)

  • Basic- und Go-Tarife (0 €–14,99 €)
  • Preise variabel je Ladesäule
  • Besonders für VW-Fahrzeuge ausgelegt

EnBW mobility+

  • Drei Tarife: S (0 €), M (5,99 €), L (11,99 €)
  • einheitlicher AC/DC-Preis je Tarif
  • Preis pro kWh zwischen 0,39 € und 0,59 €
  • Große Netzabdeckung in DE & EU

E.ON Drive

  • Tarife mit Freikontingenten (z. B. M: 75 kWh, L: 175 kWh)
  • Preise stark abhängig vom gewählten Paket und Roaming
  • neue LIGHT/MORE-Tarife

EWE Go

  • Keine Grundgebühr
  • Einheitliche Preise: 0,52/0,62 €/kWh
  • Gut für einfache Nutzung in Nordwestdeutschland

Maingau Energie

  • 0 € Grundgebühr, keine Bindung
  • neues gestuftes Modell für Ladepreise: 0,52/0,72 €/kWh AC, 0,62 €/kWh DC
  • Für Maingau-Energiekunden günstiger

NAVIT

Qwello

  • Keine Grundgebühr, keine Vertragsbindung
  • Reines AC-Laden zwischen etwa 0,26 und 0,49 €/kWh je nach Stadt, zuzüglich 0,02 €/Minute (nachts gedeckelt)
  • Urbaner Ladepunktbetreiber mit Schwerpunkt München; Preise unterscheiden sich je Standort und werden am Display oder in der App angezeigt

Shell Recharge

  • Kostenlos oder als e-Deal (5,99 € / Monat)
  • e-Deal bietet niedrigere Ladepreise (0,44–0,49 €/kWh)
  • Über 700.000 Ladepunkte europaweit

Welche Ladekarte passt zu mir?

Für Unternehmen & Firmenflotten

Empfehlung: NAVIT

Beste Lösung wenn:

  1. Sie eine All-In-One Kartenlösung suchen, die Tanken, Laden und Parken miteinander vereint in einer digitalen Karte.
  2. Sie eine All-in-One-Plattform suchen, die neben dem Laden auch Deutschlandticket, Bike-Leasing und Auto-Abo in einer Lösung vereint.

Für Vielfahrer (>1.000 km/Monat)

Empfehlung: Shell Recharge e-Deal ODER EnBW mobility+ L

Shell Recharge e-Deal: Die Grundgebühr liegt aktuell bei 5,99 €. AC-Laden kostet bei Shell 0,44 €/kWh AC-Laden und ist damit günstiger als bei den meisten Konkurrenten. Shell-Nutzer profitieren auch von einem großen Netzwerk an Ladestationen – über 700.000 Ladepunkte europaweit.

EnBW mobility+ L: Bei EnBW beträgt die Grundgebühr 11,99 €. Das Laden ist hier mit einheitlich 0,39 €/kWh (AC und DC) günstiger als bei anderen. EnBW ist damit die beste Wahl bei einem Verbrauch von über 300 kWh im Monat.

Beste Lösung wenn: Sie täglich pendeln (>50 km/Tag) oder häufig Langstrecken fahren.

Beispiel-Rechnung:

  • 300 kWh/Monat mit EnBW L: 11,99 € + (300 × 0,39 €) = 128,99 €
  • 300 kWh/Monat mit Maingau (0 € Grundgebühr): 0 € + (300 × 0,52 €) = 156,00 €
  • Ersparnis EnBW L: 27,01 €/Monat = 324 €/Jahr

Für Gelegenheitsnutzer (<500 km/Monat)

Empfehlung: Maingau Energie ODER EWE Go

Warum: Beide Anbieter haben eine 0 € Grundgebühr, das heißt keine Fixkosten, und mit 0,49-0,59 € moderate Preise pro kWh. Zudem gehen Nutzer keine Bindung ein, denn die Ladekarte ist monatlich kündbar.

Beste Lösung wenn: Sie nur gelegentlich öffentlich laden (Stadtverkehr, Zweitwagen, Kurzstrecken).

Beispiel-Rechnung:

  • 50 kWh/Monat mit Maingau: 0 € + (50 × 0,52 €) = 26,00 €
  • 50 kWh/Monat mit EnBW L: 11,99 € + (50 × 0,39 €) = 31,49 €
  • Maingau ist günstiger bei geringer Nutzung

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Was kostet das Laden eines Elektroautos?

Wie viel das Laden kostet, hängt vor allem davon ab, wo Sie laden und welchen Tarif Sie nutzen. An öffentlichen Ladepunkten liegen die Preise in Deutschland aktuell zwischen etwa 0,39 und 0,89 €/kWh, abhängig davon, ob Sie an einer AC- oder DC-Säule laden und ob im Eigennetz Ihres Anbieters oder im Roaming. Bei einem Verbrauch von durchschnittlich rund 18 kWh pro 100 Kilometer (je nach Modell 15 bis 21 kWh) kostet eine Ladung damit etwa 7 bis 16 € pro 100 Kilometer. Welcher Tarif sich für Ihr Fahrprofil rechnet, zeigen die folgenden Beispielrechnungen.

Deutlich günstiger wird es zu Hause. Mit Haushaltsstrom für rund 0,30 bis 0,35 €/kWh laden Mitarbeitende ihr Fahrzeug oft für etwa die Hälfte des öffentlichen Preises. Wie sich die Kosten im Detail zusammensetzen und wann sich eine Wallbox lohnt, lesen Sie in unserem Beitrag zu den Kosten fürs Laden zu Hause. Für Unternehmen mit E-Dienstwagen ist dieser Unterschied relevant. Wer das Heimladen der Mitarbeitenden steueroptimiert erstattet, senkt die Gesamtkosten gegenüber reinem öffentlichen Laden spürbar.

Abrechnung: Was Unternehmen beachten sollten

Für Privatpersonen erfolgt die Abrechnung meist monatlich per Bankeinzug oder Kreditkarte. Unternehmen sollten jedoch auf folgende Punkte achten:

Fazit

Wer regelmäßig elektrisch unterwegs ist – ob privat oder beruflich – sollte die Tarifmodelle genau vergleichen.

Hinweis: Preise und Tarifmodelle der Anbieter ändern sich häufig. Wir aktualisieren diesen Vergleich regelmäßig (letztes Update: Juli 2026). Die angegebenen Preise sind unverbindlich – bitte prüfen Sie aktuelle Konditionen auf den Anbieter-Websites.

Haftungsausschluss

NAVIT übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Inhalte auf unserer Webseite lediglich dem unverbindlichen Informationszweck dienen und keine Steuer- oder Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellen. Die Inhalte können und sollen eine individuelle und verbindliche Steuer- und Rechtsberatung, die auf individuelle Anforderungen eingeht, nicht ersetzen. Alle angebotenen Informationen sind ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Tank- und Ladekarte einführen – aber wie starten?

In einem kurzen 15-Minuten-Gespräch zeigen wir Ihnen:

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Stefan Wendering
Stefan ist Freelance Autor und Redakteur bei NAVIT.

Zuvor arbeitete er bereits für Start-ups und im Mobilitätskosmos. Er ist ein Experte für urbane und nachhaltige Mobilität, Mitarbeiter-Benefits und New Work. Neben Blog-Inhalten erstellt er auch Marketingmaterialien, Taglines & Content für Websites und Fallstudien.

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