Tankkarten für Firmen 2026: Anbieter, Kosten und Alternativen im Vergleich

Tankkarten gehören zum Standard-Inventar moderner Fuhrparks: Laut einer aktuellen Dataforce-Studie nutzen drei von vier Fuhrparks in Deutschland eine Tankkarte zur Kraftstoffabrechnung. Doch das Bild wandelt sich. Mit wachsendem Anteil an Elektrofahrzeugen in Firmenflotten reicht die klassische Tankkarte nicht mehr aus – Ladekarten und digitale Hybridlösungen, die Tanken und Laden auf einer einzigen Karte vereinen, gewinnen an Bedeutung. Fuhrparkmanager stehen 2026 vor der Frage: Welcher Anbieter deckt alle Bedarfe ab – von der klassischen Tankstelle bis zur öffentlichen Ladestation – und lässt sich gleichzeitig effizient in bestehende HR- und Abrechnungssysteme integrieren?

Zuletzt aktualisiert am 18.03.2026

Inhalt

Was sind Tank- und Ladekarten und wie funktionieren sie?

Tankkarten und Ladekarten sind bewährte Instrumente für Unternehmen, um ihre Fahrzeugflotten effizient zu verwalten. Tankkarten für Firmen ermöglichen es, bargeldlos an Tankstellen zu bezahlen und sorgen für eine transparente Abrechnung der Kraftstoffkosten. Anbieter von Tankkarten wie DKV, Shell oder UTA bieten maßgeschneiderte Angebote für die Nutzung in Deutschland und ganz Europa an. Diese Services geben Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, Kosten zu kontrollieren, sondern auch Flottendaten zu analysieren und so den Fuhrpark effizient zu steuern.

Darüber hinaus gewinnen Ladekarten für Elektrofahrzeuge zunehmend an Bedeutung, da sie Unternehmen eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Tanken bieten. Die Nutzung von Tank- und Ladekarten ist somit ein wichtiger Schritt hin zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit im betrieblichen Fuhrparkmanagement.

Was sind die Vorteile von Tankkarten und Ladekarten für Unternehmen?

Unternehmen profitieren bei Tankkarten und Ladekarten von zahlreichen Vorteilen. Durch die Nutzung dieser Karten können Firmen ihre Fahrzeugflotte effizient verwalten und den Verwaltungsaufwand reduzieren. Tankkarten ermöglichen es den Mitarbeitenden, bequem innerhalb eines Netzwerks an verschiedenen Tankstellen in Deutschland und Europa zu tanken, ohne Bargeld mitführen zu müssen. Dies führt nicht nur zu einer verbesserten Kostenkontrolle, sondern auch zu einer vereinfachten Abrechnung der Tankvorgänge. Zudem bieten viele Anbieter von Tankkarten spezielle Rabatte oder Zusatzleistungen für Unternehmen an, die die Attraktivität dieser Karten weiter steigern.

Ladekarten für Elektrofahrzeuge sind ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung für Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen. Sie ermöglichen das bequeme Aufladen der Firmenfahrzeuge an öffentlichen Ladestationen und tragen somit zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei.

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Beliebte Anbieter von Tankkarten auf dem Markt

Für viele Firmen sind Tankkarten ein unverzichtbares Tool, um ihre Flottenkosten effektiv zu verwalten. Auf dem Markt gibt es daher eine Vielzahl von Anbietern, die unterschiedliche Angebote und Services bereitstellen. Zu den beliebtesten Tankkarten-Anbietern in Deutschland zählen aktuell laut Dataforce Tank- und Ladekartenstudie 2025 die Anbieter DKV, Aral, UTA, euroShell und TotalEnergies.

Unternehmen sollten sich genau über die verschiedenen Anbieter und deren Leistungen informieren, um die beste Lösung für ihre Mitarbeitenden und ihren Fuhrpark zu finden. Tankkarten für Firmen sind nicht nur ein praktisches Zahlungsmittel an Tankstellen, sondern auch ein effizientes Instrument zur Kostenkontrolle im Fuhrparkmanagement und im Vergleich zu klassischen Tankgutscheinen ein noch modernerer Benefit für Mitarbeitende.

Zu den bekanntesten Anbietern für Tankkarten zählen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • ADAC
  • Agip
  • Aral
  • DKV Euro Service
  • Jet
  • Routex
  • Raiffeisen
  • Shell
  • Total
  • UTA

Außerdem befinden sich noch weitere Tankkartenanbieter am Markt. Zu beachten gilt, dass nicht alle Tankkarten an allen Tankstellen funktionieren, da die Tankstellenbetreiber die Kartennutzung üblicherweise nur an den eigenen Standorten ermöglichen. Allerdings hat auch hier inzwischen ein Umdenken eingesetzt und manche Anbieter kooperieren bereits in einem gemeinsamen Tankstellennetz, sodass die Karten teilweise auch übergreifend eingesetzt werden können.

Alternativ können Unternehmen auf Tank-Apps wie PACE oder ryd zurückgreifen, die ein großes Tankstellennetzwerk ineinander vereinen. NAVIT kooperiert mit beiden Anbietern. Die NAVIT Tank- und Ladekarte kann in beiden Apps zum Tanken eingesetzt werden.

Bei den Ladekarten liegen laut Dataforce-Studie die Anbieter EnBW, DKV und Shell vorne, wobei EnBW vor allem in sehr kleineren Fuhrparks genutzt wird und in großen Fuhrparks die etablierten Tankstellenbetreiber DKV und euroShell dominieren.

Was kosten Tankkarten und Ladekarten?

Eine Tankkarte für Unternehmen kostet in Deutschland im Schnitt zwischen 5 und 20 Euro pro Karte und Monat. Hinzu kommen je nach Anbieter transaktionsbasierte Gebühren (üblicherweise 0,05–0,30 Euro pro Tankvorgang) sowie optionale Zusatzleistungen wie Versicherungspakete oder erweiterte Reporting-Funktionen. Einige Anbieter bieten kostenfreie Basiskarten an, kompensieren dies jedoch durch höhere Netzwerkgebühren oder eingeschränkte Tankstellennetze. Für Unternehmen mit gemischten Flotten – also Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und Elektroantrieb – empfiehlt sich ein direkter Kostenvergleich zwischen klassischen Tankkarten und kombinierten Hybridlösungen, da letztere trotz ggf. höherer Grundgebühr durch geringere Verwaltungskosten und steuerliche Optimierungspotenziale oft wirtschaftlicher sind.

Was kostet eine Tankkarte im Monat?

Eine Tankkarte kann je nach Anbieter und Leistungsumfang unterschiedliche Kosten verursachen. Im Durchschnitt liegen die monatlichen Gebühren für eine Tankkarte zwischen 5 Euro und 20 Euro. Diese Grundgebühr deckt in der Regel Verwaltungskosten, Kundenservice und die Bereitstellung der Karte selbst ab. Darüber hinaus können zusätzliche Kosten anfallen, wie beispielsweise Transaktionsgebühren pro Tankvorgang oder eine monatliche Nutzungsgebühr für das Tankstellen-Netzwerk.

Es ist wichtig zu beachten, dass einige Anbieter auch kostenfreie Tankkarten anbieten können, bei denen keine monatlichen Gebühren anfallen. Allerdings können hierbei möglicherweise höhere Transaktionsgebühren oder Einschränkungen bezüglich des Tankstellennetzwerks bestehen. Es empfiehlt sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und die individuellen Bedürfnisse sowie das Fahrverhalten zu berücksichtigen, um die passende Tankkarte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Welche Serviceleistungen und Zusatzangebote bieten die verschiedenen Anbieter?

Bei einem Tank- und Ladekarten Vergleich und der Auswahl eines Anbieters für Firmenkarten sollten auch die Serviceleistungen und Zusatzangebote genau unter die Lupe genommen werden. Einige Unternehmen bieten beispielsweise 24/7-Notfalldienste an, um bei unvorhergesehenen Problemen mit der Tankkarte sofort Hilfe zu erhalten. Andere Tankkarten Anbieter punkten mit einem umfangreichen Netzwerk an Partner-Tankstellen oder speziellen Rabattaktionen für Vielnutzer.

Es ist ratsam, sich über diese Extras im Detail zu informieren, um das passende Angebot für die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens zu finden. Zudem können zusätzliche Services wie monatliche Abrechnungen oder detaillierte Nutzungsstatistiken dabei helfen, den Überblick über die Fahrzeugnutzung und Kosten zu behalten. Ein genauer Vergleich der verschiedenen Anbieter lohnt sich in jedem Fall, um die optimal passende Lösung für den betrieblichen Fuhrpark zu finden.

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Welche Bedeutung haben Ladekarten für Elektrofahrzeuge in Unternehmen?

Mit zunehmendem Anteil an Elektroautos im Fuhrpark gewinnen Ladekarten für Elektrofahrzeuge zunehmend an Bedeutung. Der Anteil an E-Fahrzeugen in deutschen Firmenflotten wächst stetig. Mit Ladekarten können Mitarbeitende ihre E-Fahrzeuge bequem an Ladestationen aufladen und so die betriebliche Mobilität nachhaltiger gestalten.

Anbieter wie DKV oder Shell bieten spezielle Ladekarten für Firmen mit maßgeschneiderten Angeboten für Geschäftskunden an, um deren Nutzung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Diese Karten ermöglichen es Unternehmen, ihre Flotte effizient zu verwalten und Kosten zu optimieren. Firmen sollten die Angebote für Ladekarten vergleichen, um für sich den geeignetesten Anbieter auszuwählen.

Durch die gezielte Nutzung von Ladekarten können Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und gleichzeitig von den Vorteilen der Elektromobilität profitieren. Informationen über die verschiedenen Angebote und Services der Anbieter sind daher entscheidend für Unternehmen, die auf eine nachhaltige Zukunft setzen möchten.

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Tank- und Ladekartensysteme: Welche Unterschiede gibt es?

Tank- und Ladekartensysteme unterscheiden sich in ihren grundlegenden Funktionsweisen und Anwendungsbereichen. Während Tankkarten hauptsächlich für herkömmliche Kraftstoffe an Tankstellen genutzt werden, sind Ladekarten speziell für die Aufladung von Elektrofahrzeugen konzipiert. Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der Verfügbarkeit von Ladestationen im Vergleich zu Tankstellen, wobei letztere noch deutlich zahlreicher sind. 

Zudem variieren die Abrechnungsmodelle und Kostenstrukturen zwischen den beiden Systemen, wobei Ladekarten oft auf zeit- oder verbrauchsabhängigen Gebühren basieren. Unternehmen müssen daher sorgfältig abwägen, welche Art von Karte ihren individuellen Anforderungen am besten entspricht und welche Angebote der verschiedenen Anbieter ihnen dabei zur Verfügung stehen.

Hybridkarte: Tanken und Laden kombiniert

Für Firmen lohnen sich zunehmend Kartenlösungen, die Tanken und Laden kombinieren. Sogenannte Hybridkarten vereinen Tanken und Laden auf einer einzigen Karte. Das behebt den Nachteil von Tankkarten, auf das Tanken und einzelne Tankstellenbetreiber beschränkt zu sein. Letztlich schafft das die Verwaltung von mehreren Karten von verschiedenen Anbietern ab und spart somit Kosten und Zeit gegenüber herkömmlichen Tankkarten.

Was unterscheidet eine gute Hybridkarte von einer einfachen Kombinationskarte?

Nicht jede Karte, die Tanken und Laden vereint, ist automatisch eine echte Hybridlösung. Entscheidend für Fuhrparkmanager sind drei Faktoren: die Breite des Netzwerks, die Integration in bestehende Verwaltungssysteme und die steuerliche Abbildungsfähigkeit. Ein belastbares Tankstellen- und Ladenetz sollte mindestens die gängigen Betreiber in Deutschland abdecken – von BP und Aral bis zu gängigen Ladenetzbetreibern wie EnBW oder Ionity. Anbieter wie NAVIT setzen dabei auf Kooperationen mit Tank-Apps wie PACE und ryd, die das zugängliche Netzwerk erheblich erweitern.

Für HR- und Fuhrparkmanager ist zudem relevant, ob die Hybridkarte direkt mit einem Mobilitätsbudget der Mitarbeitenden verknüpft ist – und ob Transaktionen automatisch steuerlich korrekt kategorisiert werden. Das erspart die manuelle Belegprüfung und reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich.

Tankarte, Ladekarte oder Hybridkarte: Was passt zu Ihrem Fuhrpark?

Die Wahl der richtigen Kartenlösung hängt vor allem von der Zusammensetzung der Flotte und den internen Verwaltungsanforderungen ab.

Reine Verbrennerflotten profitieren weiterhin von klassischen Tankkarten – sofern das Netzwerk der genutzten Tankstellen abgedeckt ist und kein Bedarf an digitaler HR-Integration besteht. Anbieter wie DKV, Shell oder UTA bieten hier bewährte Lösungen.

Gemischte Flotten mit Verbrennern und Elektrofahrzeugen sind mit einer Hybridkarte besser bedient: Sie ermöglicht einheitliche Abrechnungsprozesse für alle Fahrzeugtypen und reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich.

Vollständig elektrifizierte Flotten oder Unternehmen, die Mitarbeitenden zusätzlich ein flexibles Mobilitätsbudget anbieten möchten, profitieren von integrierten Plattformlösungen, die Laden, Tanken und weitere Mobilitätsdienste auf einer einzigen digitalen Infrastruktur bündeln. Für sie lohnt sich auch eine Lösung, die Ladekarte und digitale Heimlade-Abrechnung vereint.

Fazit: Optimale Lösungen für den betrieblichen Fuhrpark mit Blick auf Effizienz und Nachhaltigkeit

Bei der Auswahl einer Tankkarte oder Ladekarte für Mitarbeiter ist es entscheidend, die Bedürfnisse des Fuhrparks und der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Ein Anbieter, der sowohl ein umfassendes Netzwerk an Tankstellen als auch attraktive Zusatzleistungen bietet, kann den betrieblichen Ablauf optimieren und Kosten senken.

Die Integration von Tank- und Ladekarten in die betriebliche Flottenmanagement-Strategie ermöglicht nicht nur eine transparente Abrechnung, sondern auch die Möglichkeit, das Fahrverhalten der Mitarbeitenden zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu ergreifen.

Durch die Nutzung moderner Technologien wie Tank Apps oder Online-Plattformen können Firmen Informationen zu Verbrauch, Standorten und Kosten jederzeit abrufen und so die betriebliche Mobilität effektiv steuern. Unternehmen sollten daher die verschiedenen Angebote kritisch betrachten und die Lösung wählen, die sowohl ökonomische als auch ökologische Aspekte berücksichtigt.

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Stefan Wendering
Stefan ist Freelance Autor und Redakteur bei NAVIT. Zuvor arbeitete er bereits für Start-ups und im Mobilitätskosmos. Er ist ein Experte für urbane und nachhaltige Mobilität, Mitarbeiter-Benefits und New Work. Neben Blog-Inhalten erstellt er auch Marketingmaterialien, Taglines & Content für Websites und Fallstudien.

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