- Typ: Markenübergreifend
- Mindestlaufzeit: 6 Monate
- Preis ab: 139 €/Monat
- Marken-Fokus: 26 Marken
- Anmeldegebühr: keine
- B2B-Angebot: JobAuto (Gehaltsumwandlung)

Zuletzt aktualisiert am 25.05.2026
Das Auto-Abo hat sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre vom Nischenprodukt zu einem etablierten Mobilitätsangebot entwickelt. Über 20 Anbieter konkurrieren 2026 um Privat- und Geschäftskund:innen, das Angebot geht dabei vom markenübergreifenden Marktführer FINN über den Marktplatz-Spezialisten faaren bis zu Hersteller-Programmen wie dem Hyundai Auto-Abo, Stellantis &You oder Volvo Care. Die monatlichen Raten beginnen bei 139 € für Kleinwagen und reichen bis weit über 2.000 € für Premium-Modelle. Mindestlaufzeiten von einem Monat bis zu drei Jahren stehen zur Auswahl.
Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind dabei größer, als die ähnlich klingende All-inclusive-Werbung vermuten lässt. Hinter den monatlichen Raten verbergen sich vier grundverschiedene Geschäftsmodelle – markenübergreifende Plattformen mit eigener Flotte, Marktplatz-Modelle ohne eigenes Inventar, Autovermieter mit Abo-Erweiterung und Werks-Programme der Hersteller. Wer das passende Angebot finden will, sollte verstehen, wie die jeweilige Anbieter-Struktur funktioniert und welche Optionen für Unternehmen bestehen.
Dieser Vergleich zeigt die 20 wichtigsten Auto-Abo-Anbieter im deutschen Markt mit konkreten Konditionen, Marktpositionierungen und Geschäftsmodellen. Für jeden Anbieter beantworten wir die Frage: Was unterscheidet ihn von der Konkurrenz, und für welche Situation eignet er sich besonders?
Ein Auto-Abo ist eine Form der Fahrzeugnutzung, bei der Nutzer:innen für eine vereinbarte Laufzeit eine monatliche All-inclusive-Rate zahlen und im Gegenzug ein Fahrzeug zur freien Verfügung erhalten. Anders als beim Leasing oder Kauf sind in der Monatsrate sämtliche Fixkosten enthalten: Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung, Reifen, Hauptuntersuchung und in der Regel auch die Zulassung. Lediglich Kraftstoff oder Ladestrom kommen extra dazu.
Die Mindestlaufzeit reicht je nach Anbieter von einem Monat bis zu 36 Monaten. Anders als bei klassischen Mietwagen, bei denen Tage und Wochen die übliche Buchungseinheit sind, denkt das Auto-Abo in Monaten. Anders als beim Leasing, bei dem 24 bis 48 Monate Standard sind, bleibt das Abo deutlich flexibler. Eine Anzahlung wird in der Regel nicht erhoben.
Diese Inklusivleistungen sind bei den meisten Anbietern Standard:
Nicht enthalten sind Kraftstoff- oder Ladekosten, Autowäsche, Kosten für Tankreinigung und in der Regel Mehrkilometer über das vereinbarte Kilometerpaket hinaus. Auch Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit verursacht werden, fallen unter den jeweiligen Selbstbehalt.
Der Buchungsprozess unterscheidet sich kaum zwischen den Anbietern. Nutzer:innen wählen online ein Fahrzeug oder eine Fahrzeugklasse aus, definieren Laufzeit und Kilometerpaket und reichen die erforderlichen Dokumente, wie etwa Führerschein, Personalausweis, bei Gewerbekunden zusätzlich Handelsregisterauszug, digital ein. Nach erfolgreicher Bonitätsprüfung erfolgt die Lieferung, die je nach Anbieter zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen dauert.
Während der Laufzeit übernimmt der Anbieter sämtliche Aufgaben, die typischerweise mit dem Autobesitz verbunden sind, wie z.B. die Wartungs-Erinnerung oder Schadenabwicklung. Wer mehr Kilometer benötigt als ursprünglich gebucht, kann das Paket bei den meisten Anbietern monatlich anpassen. Am Vertragsende wird das Fahrzeug entweder beim Anbieter abgegeben oder von ihm abgeholt. Eine Schlussrate wie beim Leasing fällt nicht an.
Der wichtigste Unterschied zum klassischen Leasing liegt im Risikoprofil: Beim Auto-Abo trägt der Anbieter das Restwertrisiko, die Versicherungsverwaltung und die Wartungsplanung. Im Gegenzug ist die monatliche Rate höher als beim reinen Leasing. Die Modellauswahl ist zudem auf das vom Anbieter bereitgestellte Sortiment beschränkt. Individualkonfigurationen wie beim Neuwagen-Leasing sind in der Regel nicht möglich.
Wer die Unterschiede zwischen Auto-Abo und Leasing im Detail abwägen möchte, findet in unserem Direktvergleich Auto-Abo vs. Leasing eine vollständige Gegenüberstellung beider Modelle.
Mit einem Mobilitätsbudget die Mobilitätsbedürfnisse aller Arbeitsmodelle flexibel abdecken und Kosten sparen.
Beratung buchenDie Auto-Abo-Anbieter in Deutschland lassen sich vier grundverschiedenen Geschäftsmodellen zuordnen. Jedes hat hierbei eigene Stärken und Schwächen für unterschiedliche Nutzungsprofile.
FINN, like2drive, vibe und Nextmove betreiben eine eigene Fahrzeugflotte und vermarkten sie direkt an Endkund:innen. Vorteile sind eine zentrale Abwicklung, einheitliche Konditionen über alle Modelle und in der Regel hohe Service-Standards. Allerdings ist das Fahrzeugangebot auf das Portfolio des Anbieters beschränkt.
Faaren und x-Mobility (ehemals ViveLaCar) funktionieren als Marktplätze oder Asset-Light-Modelle. Sie kooperieren mit Autohäusern und Vermietern, die ihre Bestandsfahrzeuge über die Plattform anbieten. Vorteil ist eine außerordentlich breite Modellauswahl von über 400 Fahrzeugen. Der Nachteil gegenüber Plattformen mit eigener Flotte ist dabei, dass der Vertragspartner jeweils der Händler ist und nicht die Plattform, wodurch sich die Konditionen variieren.
SIXT+, MyEuropcar und Miles haben ihre Mietwagen-Infrastruktur um Auto-Abo-Angebote ergänzt. Vorteil ist die unschlagbar schnelle Verfügbarkeit, denn Fahrzeuge stehen oft innerhalb von zwei bis fünf Tagen bereit. Dafür erfolgt die Auswahl meist nach Fahrzeugkategorie statt nach konkretem Modell.
Hyundai, VW Financial Services, Stellantis &You, Mercedes-Benz, BMW und Volvo bieten markenexklusive oder konzerneigene Abo-Programme an. Vorteil ist der direkte Zugang zu allen Modellen der jeweiligen Marke, oft mit Premium-Service. Dennoch sind die Konditionen selten günstiger als bei den unabhängigen Plattformen, und bei BMW oder Mercedes-Benz fehlt eine einheitliche Werks-Plattform – die Modelle werden über mehrere Drittanbieter parallel vermarktet.
Daneben existieren markenexklusive Hersteller-Programme wie Kinto Flex (Toyota), Audi on demand subscribe, Mini Subscribe, Polestar Subscription oder Porsche Drive, die ergänzend zur Übersicht aufgeführt sind. Im weiteren Verlauf des Artikels stellen wir die 14 wichtigsten Anbieter im Detail vor.
Das sind die wichtigsten Auto-Abo-Anbieter 2026 in Deutschland – Preise, Leistungen und Konditionen der Anbieter im Überblick:
Auto-Abo-Anbieter im Vergleich – Quellen: Anbieter-Websites (FINN.auto, Faaren.com, Sixt.de, etc.), abgerufen am 25.05.2026. Alle Angaben ohne Gewähr – Preise und Konditionen können sich ändern.
FINN ist der größte unabhängige Auto-Abo-Anbieter in Deutschland und wurde 2019 in München gegründet. Das Unternehmen betreibt eine eigene Fahrzeugflotte mit aktuell rund 115 Modellen von 26 Marken, darunter Audi, BMW, Cupra, Fiat, Hyundai, Mercedes-Benz, Tesla und VW.
Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate, wahlweise sind auch 9, 12, 18 oder 24 Monate buchbar. Eine vorzeitige Kündigung ist nicht möglich, das Abo endet automatisch zum Vertragsende. Anmelde- oder Startgebühren fallen nicht an. Die Modellpalette beginnt bei 139 €/Monat (Fiat Grande Panda) und reicht bis in den vierstelligen Bereich für Premium-Fahrzeuge wie einen Audi RS 6 Avant.
Rund ein Drittel der FINN-Flotte ist elektrisch, alle CO₂-Emissionen werden über zertifizierte Klimaprojekte kompensiert. Die Lieferzeit beträgt zwei bis vier Wochen, die Fahrzeuge werden deutschlandweit zur Haustür geliefert oder können an einer FINN-Station abgeholt werden.
Für Unternehmen bietet FINN das JobAuto an. Dabei handelt es sich um ein eigenes Produkt für Mitarbeiter:innen, die ein Auto-Abo über Gehaltsumwandlung abschließen können und mit dem sich gegenüber einem privat abgeschlossenen Abo Steuervorteile realisieren lassen. Geeignet ist FINN für Privatkund:innen, die maximale Modellvielfalt und Lieferkomfort suchen, sowie für Unternehmen, die Auto-Abos als modernes Mitarbeiterbenefit anbieten wollen.
Faaren funktioniert anders als die meisten Auto-Abo-Anbieter. Das 2017 in Würzburg gegründete Unternehmen besitzt keine eigene Fahrzeugflotte, sondern betreibt einen digitalen Marktplatz, der Autohäuser und Vermieter mit Endkund:innen zusammenbringt. Technische Basis ist die hauseigene Dealer Subscription Management Software (DSMS), mit der stationäre Händler ihre Bestandsfahrzeuge als Auto-Abo vermarkten können.
Diese Marktplatz-Logik führt zu zwei Besonderheiten: Erstens ist die Modellvielfalt mit über 400 Fahrzeugen die größte am Markt und umfasst Marken von Audi und BMW über Cupra und Hyundai bis zu chinesischen Marken wie BYD, Ora oder Seres. Zweitens lassen sich Mindestlaufzeiten flexibel je nach Händler-Konditionen von einem Monat bis 36 Monate wählen. Die Startpreise beginnen bei 289 €/Monat.
Anmeldegebühren oder Anzahlungen fallen nicht an und das Kilometerpaket lässt sich monatlich anpassen. Eine Selbstabholung beim Händler ist immer kostenlos, die Haustürlieferung wird entfernungsabhängig berechnet.
Für Unternehmen bietet faaren ein eigenes Gewerbe-Auto-Abo mit Firmenregistrierung. Ab fünf Fahrzeugen sind Flottenmanagement-Funktionen, Dienstwagenrichtlinien und individuelle Preisstaffeln verfügbar. Einzelunternehmer:innen und Selbstständige buchen direkt über den regulären Marktplatz. Faaren eignet sich besonders für Unternehmen, die eine breite Modellauswahl ohne Markenbindung benötigen.
X-Mobility wurde 2019 unter dem Namen ViveLaCar in Stuttgart gegründet und 2025 in seine heutige Marke umfirmiert. Holdinggesellschaft ist die x-Mobility AG mit Sitz in Zug (Schweiz). Das Unternehmen ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ungarn aktiv.
Das Geschäftsmodell ist Asset-Light: x-Mobility unterhält keine eigene Flotte, sondern kooperiert mit über 700 Markenhändlern in Deutschland, die ihre Bestandsfahrzeuge – Neuwagen wie auch junge Gebrauchtwagen – als Auto-Abo vermarkten. Im Portfolio finden sich über 80 Modelle der Marken BMW, Citroën, Cupra, Hyundai, Kia, Mazda, Mercedes-Benz, Seat, Skoda, Tesla, Volvo und VW.
Die Mindestlaufzeit beträgt drei Monate, die Kündigungsfrist nach Ablauf ebenfalls drei Monate. Anmeldegebühren fallen nicht an, die Lieferung oder Abholung beim Händler kostet jeweils 249 €. Die Startpreise beginnen bei 194 €/Monat.
Für Unternehmen bietet x-Mobility zwei B2B-Produkte. JobCar ist die Gehaltsumwandlungs-Lösung für Mitarbeiter:innen, ViveLaCar Business das klassische Flotten-Abo für Gewerbekunden mit Fuhrparkmanagement-Funktionen. Das Mindestalter liegt je nach Modell bei 21 oder 25 Jahren. x-Mobility eignet sich für Unternehmen, die ein dichtes Händler-Netzwerk und kurze regionale Wege wertschätzen.
Like2drive ist Teil der Fleetpool GmbH aus Köln und damit Tochter des wohl erfahrensten Auto-Abo-Konzerns Deutschlands. Die Marke ist seit 2017 aktiv und gilt als einer der ersten B2C-Anbieter in diesem Markt. Die Fleetpool-Gruppe betreibt parallel mehrere Marken, darunter Kinto Flex für Toyota, CONQAR für Seat, Kia Flex sowie das Shell Recharge Auto-Abo.
Im Portfolio von like2drive finden sich rund 50 Modelle der Marken Ford, Mercedes-Benz, Nissan, Opel, Porsche und Seat. Die Mindestlaufzeit beträgt sechs oder zwölf Monate, das Abo endet automatisch zum Vertragsende und eine vorzeitige Kündigung gibt es nicht. Anmeldegebühren fallen nicht an, die Startpreise beginnen bei 199 €/Monat.
Besonderheiten sind zwei Sonderprodukte: Mit der Fastlane lassen sich Fahrzeuge wie der Renault Zoe innerhalb weniger Wochen vermitteln. Das Blind Date definiert nur die Fahrzeugklasse vorab, das konkrete Modell bleibt bis zur Abholung eine Überraschung. Die Lieferung kostet 249 €, in Großstädten wie München, Hamburg und Berlin ist sie häufig kostenfrei.
Für Geschäftskunden ist like2drive über die Fleetpool-Konzernstruktur verfügbar. Geeignet ist der Anbieter für Kund:innen, die eine etablierte Marke mit langer Markterfahrung schätzen.
Vibe ist auf Elektroauto-Abos spezialisiert. Das österreichische Unternehmen aus Wien ist im Heimatmarkt mit über 3.500 Fahrzeugen Marktführer im E-Auto-Abo-Segment und hat 2025 den Markteintritt in Deutschland gestartet.
Das Portfolio umfasst Modelle von Tesla, BMW, Mercedes-Benz, Audi, VW, Mini, Renault, Hyundai, Peugeot, Škoda, Polestar und BYD. Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate, die monatliche Rate beginnt bei 399 € und reicht bis 1.649 € für Premium-Modelle. Inkludiert sind 15.000 Freikilometer pro Jahr, die Selbstbeteiligung liegt standardmäßig bei 1.000 € und lässt sich gegen einen Aufpreis von 12 €/Monat reduzieren. Eine Anmeldegebühr und Anzahlung fallen nicht an.
Vibe vermietet über revibe auch gebrauchte Elektroautos im Abo, ein Angebot, das in Deutschland sonst kaum verfügbar ist. Für Erstanwender:innen stellt der Anbieter eine Einführung und begleitende Unterstützung während der gesamten Laufzeit bereit.
Für Unternehmen gibt es vibe Business, eine Flottenlösung mit klarem Nachhaltigkeitsfokus, die Argumente für das ESG-Reporting liefert. Vibe eignet sich besonders für Unternehmen, die ihre Flotte konsequent elektrifizieren wollen und dabei auf eine spezialisierte Plattform statt auf einen markenübergreifenden Generalisten setzen möchten.
Nextmove aus Arnstadt in Thüringen ist der größte Elektroauto-Vermieter Deutschlands und bietet seit März 2020 auch Auto-Abos an. Die Marke ist 2016 aus dem Zusammenschluss der CYX mobile KG und der Strominator GmbH entstanden, geprägt vom Gründer Stefan Moeller, der in der deutschen E-Mobilitäts-Szene als Pionier gilt.
Die Flotte umfasst über 400 Elektrofahrzeuge in acht Klassen von XXS bis XXL plus Truck & Van, darunter Modelle von Tesla, VW und Ford. Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat, das Abo ist monatlich kündbar. Bei einer Laufzeit unter sieben Monaten fällt eine Startgebühr von 199 € an, die ab zwölf Monaten entfällt. Die Startpreise beginnen bei 329 € für die XXS-Klasse.
Ein Wechsel zwischen Fahrzeugklassen ist während der Laufzeit möglich, sofern die Restlaufzeit mindestens drei Monate beträgt. Inkludiert sind zwei Ladekabel (Typ 2 und Schuko), ein Ersatzfahrzeug bei Werkstattaufenthalten sowie Sommer- und Winterreifen. Die Fahrzeugübergabe erfolgt an elf Standorten deutschlandweit oder per Haustürlieferung.
Für Geschäftskund:innen ist ein eigenes Anfrage-basiertes Angebot verfügbar, ergänzt um THG-Quoten-Service. Nextmove eignet sich für Unternehmen, die Elektromobilität testen möchten und dabei tiefes E-Auto-Know-how schätzen.
SIXT+ ist das Auto-Abo der Sixt SE und nutzt die bestehende Mietstationen-Infrastruktur des Konzerns, die über 200 Sixt-Stationen deutschlandweit umfasst. Der Anbieter punktet damit, was klassische Autovermieter ohnehin gut können: schnelle Verfügbarkeit. Die meisten Fahrzeuge sind innerhalb von zwei Tagen abholbereit.
Die Mindestlaufzeit beträgt drei, sechs oder zwölf Monate. Die Anmeldegebühr richtet sich nach der gewählten Laufzeit: 199 € bei drei Monaten, 99 € bei sechs Monaten und 0 € bei zwölf Monaten. Bei vielen E-Auto-Modellen entfällt sie ohnehin. Die Startpreise beginnen bei 369 €/Monat, das Standard-Kilometerpaket umfasst 500 km/Monat, zubuchbar bis 5.000 km. Die Selbstbeteiligung liegt bei 2.000 €.
Im Portfolio finden sich 49 Modelle und Fahrzeugkategorien von Audi, BMW, Lynk & Co, MG, Opel, Polestar, Volvo und VW. Alle Fahrzeuge sind maximal zwölf Monate alt. Üblicherweise wird eine Fahrzeugkategorie gebucht, kein garantiertes Modell. Eine Modellgarantie ist gegen Aufpreis möglich. Eine Besonderheit von Sixt+ ist, dass sich das Abo bis zu drei Monate am Stück pausieren lässt.
Für Unternehmen ist SIXT+ als Firmenkunden-Variante verfügbar – ein dediziertes Mitarbeiterüberlassungsprodukt mit Gehaltsumwandlung gibt es nicht. SIXT+ eignet sich für Unternehmen, die Übergangsfahrzeuge oder kurzfristige Mobilitätslösungen brauchen.
MyEuropcar ist die Auto-Abo-Erweiterung des klassischen Autovermieters Europcar und seit 2021 im deutschen Markt aktiv. Wie bei Sixt+ profitiert das Angebot von der bestehenden Infrastruktur, denn Europcar betreibt in Deutschland rund 400 Stationen mit insgesamt 44.000 Fahrzeugen.
Die Mindestlaufzeit beträgt einen, sechs oder zwölf Monate, alle Varianten kommen ohne Anmeldegebühr. Die monatlichen Raten beginnen bei rund 300 € und reichen bis etwa 2.000 € für Premium-Modelle. Das Standard-Kilometerpaket umfasst 750 km/Monat, was mehr als bei Sixt+ ist. Das Abo lässt sich online in weniger als zehn Minuten buchen, die Lieferzeit beträgt rund fünf Tage.
Wie bei Sixt+ wird eine Fahrzeugkategorie gebucht und kein garantiertes Modell. Im im Vergleich gibt es aktuell rund 23 Angebote über alle Klassen hinweg. Das Sortiment ist breit gestreut und enthält sowohl Verbrenner als auch Elektroautos und Plug-in-Hybride.
Für Unternehmen bietet Europcar verschiedene Business-Mobility-Lösungen über die übergeordnete Konzernebene an, darunter Ubeeqo für Corporate Carsharing. Ein dediziertes Auto-Abo-Produkt für Mitarbeiter:innen-Überlassung existiert nicht. MyEuropcar eignet sich für Unternehmen mit hohem Bedarf an Übergangsfahrzeugen, etwa zur Überbrückung von Lieferzeiten beim Leasing oder für Projektmitarbeitende.
Miles ist primär ein Carsharing-Anbieter aus Berlin und betreibt in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und München eine umfangreiche Free-Floating-Flotte. Das Auto-Abo wurde später ergänzt und bleibt im Gesamtangebot ein Randprodukt.
Die Modellauswahl ist überschaubar und besteht überwiegend aus Fahrzeugen, die auch im Carsharing-Angebot zu finden sind: VW Polo, VW Taigo, Audi Q2, Audi A4 und Tesla Model Y. Die Mindestlaufzeit ist monatlich, das Kilometerpaket lässt sich wie beim Carsharing flexibel monatlich anpassen. Anmeldegebühren fallen nicht an.
Konkrete Startpreise variieren je nach Modell und Verfügbarkeit. Aussagekräftige aktuelle Preisangaben sind über die Miles-App und -Website zu beziehen. Das Auto-Abo richtet sich vor allem an bestehende Carsharing-Nutzer:innen, die ein Fahrzeug für längere Zeiträume benötigen, ohne den Anbieter wechseln zu wollen.
Für Unternehmen ist über Miles Business ein Corporate-Carsharing-Angebot verfügbardeckt typischerweise eher Pool-Fahrzeuge und Geschäftsfahrten ab. Ein dediziertes Auto-Abo-Produkt für die Mitarbeiter:innen-Überlassung gibt es nicht. Miles eignet sich vor allem für Unternehmen in den großen Carsharing-Städten, die ohnehin schon den Miles-Service nutzen und das Angebot punktuell erweitern wollen.
Hyundai war 2023 der erste Importeur in Deutschland, der ein Marken-Abo unter Einbeziehung seines selektiven Vertriebsnetzes gestartet hat. Bereits im ersten Monat haben sich rund 140 Hyundai-Händler dem Angebot angeschlossen. Die technische Abwicklung erfolgt in Kooperation mit x-Mobility (ehemals ViveLaCar).
Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate, danach gilt eine vierwöchige Kündigungsfrist, welche vergleichsweise kurz für ein Hersteller-Programm ist. Anmeldegebühren fallen nicht an. Die Startpreise beginnen bei rund 209 € für den Hyundai i10 und gehen bis in den vierstelligen Bereich für Modelle wie den IONIQ 5 oder IONIQ 6.
Im Portfolio steht die gesamte Hyundai-Produktpalette zur Verfügung. Dazu zählen Kleinwagen wie der i10 und i30, Kompakt-SUVs wie Kona und Tucson sowie die vollelektrischen IONIQ-Modelle. Die Abo-Buchung erfolgt online, Vertragspartner ist jeweils der teilnehmende Hyundai-Händler. Die Fahrzeuge stehen innerhalb weniger Tage bereit.
Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen. Konkrete Gewerbe-Konditionen werden über den jeweiligen Hyundai-Vertragshändler verhandelt. Das Hyundai Auto-Abo eignet sich für Unternehmen, die markenexklusiv Hyundai-Fahrzeuge einsetzen wollen und dabei eine schnelle Verfügbarkeit über das Händler-Netz schätzen.
Das VW Financial Services Auto-Abo ist das Werks-Abo des VW-Konzerns und wird über die EURO-Leasing GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der Volkswagen Financial Services AG, technisch abgewickelt. Im Portfolio stehen Modelle der Marken VW, Seat und Skoda zur Verfügung.
Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate, eine Verkürzung auf drei Monate ist gegen Aufpreis möglich. Die Kündigungsfrist liegt bei drei Monaten nach Ablauf der Mindestlaufzeit. Die Anmeldegebühr beträgt 199 € für Verbrenner-Modelle und 399 € für E-Modelle – letztere enthält die Abholung am Vertragsende. Die Startpreise beginnen bei 399 €/Monat, der VW ID.3 ist ab 449 €/Monat verfügbar.
Mit Ausnahme weniger garantierter Modelle wie dem ID.3 oder Seat Ateca lassen sich keine konkreten Fahrzeuge wählen, gebucht wird eine Fahrzeugklasse. Im Gegenzug ist die Lieferzeit bei ein bis zwei Wochen relativ kurz. Das Standard-Kilometerpaket umfasst 800 km/Monat. Die Modellpalette reicht vom Micro-Abo bis zum Multivan-Premium-Abo bei 1.179 €/Monat.
Für Geschäftskund:innen ist das Abo direkt buchbar. Die DATEV-konforme Abwicklung über die etablierten VWFS-Konzernstrukturen ist ein praktischer Vorteil für Unternehmen, die ohnehin im VW-Finance-Universum unterwegs sind. Geeignet ist das Angebot besonders für Unternehmen mit etablierten VW-Flotten, die das Abo als Brückenlösung zum klassischen Leasing nutzen.
Stellantis &You ist das konzerneigene Auto-Abo-Programm des Stellantis-Konzerns, betrieben von der PSA Retail GmbH mit Hauptsitz in Köln-Gremberghoven. Das deutsche Stellantis-Tochterunternehmen verfügt über acht Niederlassungen und 28 Standorte deutschlandweit und hat somit eines der dichtesten Filialnetze aller Hersteller-Programme.
Eine Besonderheit ist dank des Mutterkonzerns die Markenbreite: Im Abo verfügbar sind Modelle von Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Opel, Fiat, Abarth, Jeep, Alfa Romeo, Leapmotor und Nissan – neun Marken in einer Plattform. Damit deckt Stellantis &You das gesamte Mobilitäts-Spektrum ab, von Kleinwagen über Familienfahrzeuge und SUVs bis zu Transportern und Vans, in allen Antriebsarten von Benzin und Diesel über Plug-in-Hybrid bis Elektro.
Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat, was für ein Hersteller-Programm außergewöhnlich kurz ist. Die Startpreise beginnen bei rund 579 € für den Opel Grandland, ein Peugeot 408 Plug-in-Hybrid liegt bei 768 €. Eine Anmeldegebühr fällt nicht an, die Selbstbeteiligung in Höhe von 750 € wird per Kreditkarte hinterlegt. Eine 24-Stunden-Notrufnummer ist Standard.
Für Geschäftskund:innen ist das Abo über die Filialinfrastruktur direkt buchbar. Stellantis &You eignet sich besonders für Unternehmen, die markenflexibel bleiben und gleichzeitig eine zentrale Abwicklung über ein etabliertes Filialnetz schätzen.
Mercedes-Benz unterhält in Deutschland keine einheitliche zentrale Auto-Abo-Plattform, sondern mehrere parallele Vertriebswege, was die Vergleichbarkeit erschwert, aber für Unternehmen verschiedene Zugänge öffnet.
Zunächst vertreibt die Mercedes-Benz AG selbst das EQ-Direkt-Abo für die Elektro-Modelle EQA, EQB, EQE, EQE SUV, EQS und EQS SUV. Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate, der Vertrag läuft über 24 Monate mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit ab dem siebten Monat. Die Startgebühr liegt bei 400 €, die Selbstbeteiligung bei 1.500 €. Das Standard-Kilometerpaket umfasst 833 km/Monat. Ein EQA Comfort-Abo startet bei 849 €/Monat. Inkludiert ist die Mercedes me Charge Ladekarte mit einem Zugriff auf 27.800 öffentliche Ladepunkte in Deutschland.
Außerdem vermittelt Mercedes-Benz Rent Langzeitmieten und Abo-Angebote über das Filialnetz und Mercedes-Vertragshändler bieten eigene Abo-Konditionen an. Hinzu kommt, dass Mercedes-Modelle bei Aggregatoren wie FINN, SIXT+ und Mivodo ab 379 €/Monat verfügbar sind.
Für Geschäftskund:innen ist Mercedes-Benz Rent der direkteste Weg. Geeignet ist Mercedes-Benz für Unternehmen, die im Dienstwagen-Bereich auf die etablierte Premium-Marke setzen und dabei die volle EQ-Palette als Flotten-Elektrifizierungs-Option testen wollen.
Wer ein BMW-Modell im Abo nutzen möchte, hat eine ungewöhnliche Wahl. Anders als VW Financial Services, Hyundai oder Stellantis betreibt die BMW Group kein einheitliches Werks-Abo unter eigenem Markendach. Stattdessen sind BMW-Fahrzeuge über mehrere spezialisierte Drittanbieter im Auto-Abo verfügbar.
Erster zentraler Distributionspartner ist SIXT+, der über eine offizielle BMW Group-Partnerschaft das gesamte BMW-Sortiment im Abo anbietet. Zweiter wichtiger Anbieter ist MHC Mobility, die als BMW-Händler-Netzwerk-Plattform speziell auf Geschäftskund:innen ausgerichtet ist. Darüber hinaus hat FINN BMW als Marke im breiten Sortiment, wobei hier der Schwerpunkt auf Privatkund:innen liegt. Hinzu kommen weitere Aggregatoren wie Mivodo oder Abofahren.
Die Startpreise reichen je nach Anbieter von rund 302 €/Monat (Aggregator-Bestpreis) bis 454 €/Monat (Marktdurchschnitt). Im Portfolio finden sich klassische Modelle wie 1er, 3er, 5er Touring und X-Reihe sowie die vollelektrische i-Serie (i4, iX, iX3, iX1, i5).
MHC Mobility ist für Geschäftskund:innen besonders relevant. Der Anbieter bietet firmenspezifische Konditionen mit Anwendung der 0,25%-Regelung für E-Modelle, Handelsregister-Auszug bei Vertragsabschluss und individueller Konfigurationsmöglichkeit. BMW im Abo eignet sich für Unternehmen, die im Premium-Dienstwagen-Segment ohne Langzeitbindung agieren wollen.
Volvo war 2017 der erste etablierte Automobilhersteller mit einem dedizierten Auto-Abo-Programm, damals unter dem Namen Care by Volvo. Heute heißt das Produkt schlicht „Volvo Auto-Abo" und wird über das Volvo-Händler-Netzwerk abgewickelt. Volvo Cars Deutschland positioniert das Angebot bewusst als Brücke zwischen klassischer Finanzierung und kurzfristiger Vermietung.
Im Portfolio stehen rund zehn Volvo-Modelle zur Verfügung: vollelektrisch der EX30, EX40 und EX90, dazu die SUV-Modelle XC40, XC60, XC90 sowie Kombi V60, V90 und die Limousine S60 – letztere als Mild-Hybrid oder Plug-in-Hybrid. Die Mindestlaufzeit beträgt drei Monate für den flexiblen Vertrag oder 36 Monate für die vergünstigte Langzeit-Variante. Anmeldegebühren fallen nicht an, die Kündigungsfrist liegt bei drei Monaten.
Die Startpreise beginnen bei 484 €/Monat für den XC40 und reichen bis 1.378 €/Monat für den vollelektrischen EX90. Das Kilometerpaket ist mit 10.000 bis 60.000 km/Jahr großzügig dimensioniert, Mehrkilometer kosten 0,20 €. Die Selbstbeteiligung liegt bei 500 €. Die Fahrzeugabholung erfolgt beim jeweiligen Volvo-Händler.
Für Geschäftskund:innen ist das Abo über das Volvo-Händler-Netz direkt buchbar. Volvo bewirbt aktiv die 0,25%-Regelung für seine E-Modelle und positioniert sich klar als Dienstwagen-Marke. Geeignet ist das Programm für Unternehmen, die auf konsequente Elektrifizierung setzen und dabei skandinavisches Premium-Design schätzen.
Auch wenn die Geschäftsmodelle der Anbieter sich grundlegend unterscheiden, lässt sich der Auswahlprozess vereinfachen, sobald die zentrale Anforderung klar ist. Sieben typische Nutzungsprofile mit dazu passenden Empfehlungen:
Wer den niedrigsten Einstiegspreis sucht: FINN
Mit Startpreisen ab 139 €/Monat für Kleinwagen wie den Fiat Grande Panda ist FINN derzeit der günstigste markenübergreifende Anbieter mit nennenswerter Auswahl. Voraussetzung: eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten kommt für die Kalkulation in Frage.
Wer maximale Flexibilität bei der Laufzeit braucht: faaren oder Stellantis &You
Beide Anbieter bieten Mindestlaufzeiten ab einem Monat. Bei faaren läuft das über das Marktplatz-Modell, bei Stellantis &You über das Filialnetz. Wer kurzfristig flexibel bleiben muss (Projektmitarbeitende, Übergangslösung, Probefahrt), findet hier passende Konditionen.
Wer die größte Modellauswahl möchte: faaren
Mit über 400 Modellen im Marktplatz-System ist faaren konkurrenzlos bei der Vielfalt. Wer eine ungewöhnliche Marke oder Modellvariante sucht, hat hier die besten Chancen.
Wer schnellste Verfügbarkeit braucht: SIXT+ oder MyEuropcar
Über die Mietwagen-Infrastruktur sind Fahrzeuge oft innerhalb von zwei bis fünf Tagen abholbereit. Das ist deutlich schneller als bei den meisten anderen Anbietern, die mit zwei bis vier Wochen Lieferzeit kalkulieren.
Wer ein dichtes Händler-Netzwerk vor Ort schätzt: x-Mobility
Mit über 700 angeschlossenen Markenhändlern in Deutschland bietet x-Mobility regional kurze Wege bei Übergabe, Wartung und Rückgabe. Auch das Hyundai Auto-Abo profitiert von einem ähnlichen Händler-Netz.
Wer ein Elektroauto testen möchte: vibe oder Nextmove
Beide Anbieter haben sich ausschließlich auf Elektroautos spezialisiert und bringen entsprechendes Know-how mit. Vibe bietet zusätzlich gebrauchte E-Autos im Abo, das ist eine im deutschen Markt seltene Option. Nextmove ergänzt das Abo um THG-Quoten-Service und detaillierte E-Auto-Beratung.
Wer markenexklusiv auf eine Premium-Marke setzen will: das jeweilige Werks-Programm oder ein spezialisierter Distributor
Für Hyundai, VW, Stellantis-Marken (Peugeot, Opel, Citroën etc.) und Volvo gibt es dedizierte Werks-Abos. Bei BMW und Mercedes-Benz läuft die Distribution über Drittanbieter. Bei BMW ist das vor allem über SIXT+ und MHC Mobility, bei Mercedes-Benz über Mercedes-Benz Rent und Aggregatoren wie FINN.
Mit dem steigenden Interesse an Elektromobilität haben sich einige Anbieter ausschließlich auf E-Auto-Abos spezialisiert. Diese Spezialisierung lohnt sich für Unternehmen und Privatkund:innen, die Elektromobilität testen oder ihre Flotte konsequent elektrifizieren wollen.
Vibe ist der jüngste E-Auto-Spezialist im deutschen Markt und 2025 gestartet. Im Portfolio finden sich Tesla, BMW, Mercedes-Benz, Audi, VW, Polestar, BYD und weitere Marken. Eine Besonderheit: Mit revibe vermietet vibe auch gebrauchte E-Autos im Abo. Das ist eine Option, die sich vor allem für preissensible Unternehmen und für E-Auto-Einsteiger:innen eignet, die ohne hohes Kapital starten wollen.
Nextmove aus Arnstadt ist der älteste E-Auto-Spezialist mit einer Flotte von über 400 Elektrofahrzeugen. Die Marke gilt als E-Mobility-Pionier mit tiefem Fach-Know-how. Mit acht Fahrzeugklassen von XXS bis XXL plus Truck & Van ist Nextmove besonders flexibel, wobei ein Klassenwechsel während der Laufzeit jederzeit möglich ist. THG-Quoten-Service und Käuferoption nach Abo-Test sind weitere Pluspunkte.
Auch markenexklusive Hersteller-Programme zielen verstärkt auf das E-Segment. Volvo vermarktet konsequent die rein elektrischen EX30, EX40 und EX90 mit Verweis auf die 0,25 %-Regelung als Dienstwagen-Vorteil. Polestar Subscription bietet ausschließlich Elektromodelle, vertrieben über mehrere Distributionspartner. Bei den markenübergreifenden Anbietern hat FINN mit etwa einem Drittel E-Auto-Anteil und CO₂-Kompensation der gesamten Flotte das nachhaltigste Positioning unter den Generalisten.
Wer als Unternehmen die Elektrifizierung der Mitarbeitermobilität strukturiert angehen möchte, sollte beim Anbietervergleich nicht nur die Modellauswahl, sondern auch die Verfügbarkeit von Heimlade-Lösungen beachten. Das gilt insbesondere seit 2026, nachdem die alten Pauschalen für das Heimladen elektrisch betriebener Dienstwagen abgeschafft wurden und eine kWh-genaue Abrechnung notwendig geworden ist.
Die Organisation der Mitarbeitermobilität kann herausfordernd sein. Wir sind der verlässliche Mobilitätspartner für Unternehmen wie persona service, Lufthansa, Flink, HelloFresh - mit 1000en von Nutzer:innen jeden Tag.
Beratung buchenWährend das Auto-Abo als Privatprodukt seit Jahren etabliert ist, gewinnt es im B2B-Bereich erst seit kurzem an strategischer Bedeutung. Für Unternehmen ergeben sich daraus drei zentrale Einsatzfelder.
Mitarbeitende können ein Auto-Abo über ihren Arbeitgeber beziehen und die monatliche Rate teilweise oder vollständig durch Gehaltsumwandlung finanzieren. Bei reinen Elektrofahrzeugen mit einem Bruttolistenpreis bis 100.000 € gilt die 0,25 %-Regelung für den geldwerten Vorteil. Das macht das Auto-Abo zu einem der steuerlich attraktivsten Mobilitätsbenefits. Anbieter mit dediziertem Mitarbeiterüberlassungsprodukt sind FINN (JobAuto) und x-Mobility (JobCar).
Unternehmen, die nicht in mehrjährige Leasingverträge einsteigen wollen, etwa wegen unklarer Mitarbeiter-Fluktuation, Projektzeiten oder Standortwechsel, finden im Auto-Abo eine Brückenlösung. Faaren und x-Mobility bieten dafür dedizierte Gewerbe-Auto-Abos mit Flottenmanagement-Funktionen ab fünf Fahrzeugen.
SIXT+ und MyEuropcar bieten mit ihren kurzen Mindestlaufzeiten und der schnellen Verfügbarkeit eine pragmatische Lösung, um Lieferengpässe beim Neuwagen-Leasing zu überbrücken, etwa wenn ein E-Dienstwagen erst in mehreren Monaten verfügbar ist.
Bei der Anbieterwahl sollten Unternehmen auf mehrere B2B-spezifische Faktoren achten:
Integrierte Mobility-Plattformen wie NAVIT können das Auto-Abo als einen Baustein in einer breiteren Mobilitätsbenefit-Strategie verwalten, gemeinsam mit Deutschlandticket, Dienstrad-Leasing, Mobilitätsbudget und Heimladen-Erstattung in einer zentralen Ansicht, mit einheitlicher HR- und Lohn-Anbindung sowie einer Sammelabrechnung.
Die Spannweite der Auto-Abo-Preise ist groß. Eine monatliche Rate von 139 € (FINN Fiat Grande Panda) und eine Rate von 2.439 € (FINN Audi RS 6 Avant) gehören zum gleichen Anbieter, repräsentieren aber völlig unterschiedliche Fahrzeugsegmente. Wer Auto-Abo-Preise vergleichen will, sollte daher immer drei Variablen im Blick behalten: Fahrzeugklasse, Vertragslaufzeit und Kilometerpaket.
Preisbereiche nach Fahrzeugklasse 2026:
Wie sich die Laufzeit auswirkt: Je länger die Mindestlaufzeit, desto niedriger ist in der Regel die Monatsrate. Bei SIXT+ kostet ein VW Polo bei einem Monat Mindestlaufzeit rund 200 € mehr als bei zwölf Monaten Laufzeit. Der Grund hierfür ist die Anmeldegebühr und der höhere Pro-Monat-Satz für kurze Verträge. Bei VW Financial Services beträgt der Aufpreis für die kürzere Drei-Monats-Laufzeit etwa 90 €/Monat gegenüber der Sechs-Monats-Variante.
Wie sich Kilometerpakete auswirken: Das Standard-Kilometerpaket umfasst je nach Anbieter zwischen 500 km/Monat (SIXT+) und 1.250 km/Monat (faaren). Mehrkilometer kosten typischerweise 10–20 Cent. Wer mehr Kilometer benötigt, kann höhere Pakete zubuchen. Der Aufpreis ist meist günstiger als die nachträgliche Berechnung der Mehrkilometer.
Was nicht direkt im Preis steht: Anmeldegebühren (0–399 €), Anlieferung (oft 199–299 €) und Selbstbehalt im Schadensfall (500–2.000 €) gehören zur Gesamtkosten-Rechnung dazu. Bei kurzen Laufzeiten machen diese Nebenkosten einen erheblichen Anteil aus. Bei einer einjährigen oder längeren Laufzeit fallen sie weniger ins Gewicht.
Die grundlegenden Voraussetzungen für ein Auto-Abo sehen bei Privat- und Gewerbenutzung ähnlich aus. Dennoch gibt es auch einige systematische Unterschiede, die zu berücksichtigen sind.
Voraussetzungen für Privatkund:innen:
Voraussetzungen für Geschäftskund:innen:
Anbieter wie faaren, x-Mobility, FINN und VW Financial Services führen ihre B2B-Prozesse über separate Registrierungs-Strecken, unter anderem mit Unternehmensregistrierung, Flottenmanagement-Funktionen und Multi-User-Verwaltung. Bei Anbietern ohne dediziertes B2B-Frontend (z. B. Miles) erfolgt die gewerbliche Buchung über den regulären Privatkundenprozess mit zusätzlicher Bonitätsprüfung. Wichtig zu wissen: Gewerbe-Auto-Abos sind in der Regel netto ausgewiesen, Privatkundenangebote brutto inklusive Mehrwertsteuer. Die Vergleichbarkeit der Preise erfordert daher eine kurze Umrechnung.
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Nahtlose Split-Zahlungen ermöglichen es den Unternehmen, das Ticket weiterhin steuerfrei über den 50€ Sachbezug und den ÖPNV-Zuschuss anzubieten.

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