Virtuelle Kreditkarte - großer Nutzen als Mobilitätsbudget-Karte

Wenn Unternehmen ihre Mitarbeitenden in Bezug auf Mobilität unterstützen, haben sie das in der Vergangenheit oftmals über einen Dienstwagen oder ein Jobticket getan. Eine innovative Lösung, die in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen hat, ist der Einsatz von virtuellen Kreditkarten als Mobilitätsbudget-Karten. Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile dieser flexiblen und digitalen Lösung, um Mitarbeitenden einen attraktiven Mitarbeiterbenefit zur Verfügung zu stellen, der es den Mitarbeitenden außerdem ermöglicht, ihre Mobilitätsausgaben einfach und effizient zu verwalten. In diesem Artikel werden wir uns genauer mit der virtuellen Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte befassen und die Einsatzmöglichkeiten sowie die Vor- und Nachteile dieser innovativen Lösung beleuchten.

Inhalt

  1. Wie funktioniert eine virtuelle Kreditkarte?
  2. Vorteile virtueller Kreditkaten als Mobilitätsbudget-Karten
  3. Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen
  4. Mögliche Grenzen der virtuellen Kreditkarte in der Realität
  5. Sind virtuelle Kreditkarten sicher?
  6. Einfache Verwaltung und Freigabe über eine Mobilitätsbudget-App
  7. Mobilitätsbudget-Karten für alle Unternehmensformen und -größen geeignet
  8. Fazit

Wie funktioniert eine virtuelle Kreditkarte?

Eine virtuelle Kreditkarte funktioniert im Wesentlichen genauso wie eine herkömmliche physische Kreditkarte, mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie digital und nicht als physische Karte vorliegt. Die Karteninformationen, wie Kreditkartennummer, Ablaufdatum und Prüfnummer, werden in einer sicheren Software generiert und können dann für Online-Zahlungen verwendet werden.

Die virtuelle Kreditkarte kann mit digitalen Zahlungsdiensten wie Apple Pay, Google Pay oder PayPal verknüpft werden. Mitarbeitende können ihre geschäftlichen Ausgaben bequem über diese Dienste tätigen und dabei die Vorteile einer Kreditkarte nutzen. Für die Bezahlung in Online-Shops oder die Buchung von Dienstleistungen können die Kreditkartendaten über die App des Kartenanbieters abgerufen werden.

Vorteile virtueller Kreditkarten als Mobilitätsbudget-Karte

Die virtuelle Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte bietet Unternehmen und Mitarbeitenden eine Vielzahl von Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten. Im Folgenden werden wir einige der wichtigsten Vorteile näher betrachten:

1. Flexibilität und Individualität

Eine der größten Stärken der virtuellen Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte ist ihre Flexibilität. Mitarbeitende können ihre Mobilitätsausgaben individuell gestalten und an ihre Bedürfnisse anpassen. Sie haben die Freiheit, zwischen verschiedenen Mobilitätsformen wie öffentlichen Verkehrsmitteln, Carsharing, Fahrradverleih oder Taxi- und Ridehailing-Diensten zu wählen. Diese Flexibilität ermöglicht es den Mitarbeitenden, ihre Arbeitswege effizienter und gleichzeitig nachhaltiger zu gestalten.

2. Einfache Verwaltung und Nachverfolgung

Mit einer virtuellen Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte wird die Verwaltung und Nachverfolgung von Mobilitätsausgaben zum Kinderspiel. Unternehmen können ihren Mitarbeitenden ein individuelles Budget zuweisen, das sie für ihre Mobilitätskosten verwenden können. Über eine spezielle Mobilitätsbudget-App können die Mitarbeitenden ihre Ausgaben einfach erfassen. Dies ermöglicht eine effiziente Abrechnung und eine genaue Übersicht über die Mobilitätskosten.

3. Steuerliche Vorteile

Die Nutzung einer virtuellen Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte kann auch steuerliche Vorteile mit sich bringen. Sie fungiert dabei wie eine Sachbezugskarte für Mitarbeiter. Bis zu einem Betrag von 50 Euro Sachbezug können Mitarbeiterbenefits steuerfrei angeboten werden. Zudem gibt es für umweltfreundliche Verkehrsmittel wie den ÖPNV oder das Fahrrad steuerliche Anreize für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden eine steuerfreie Sachleistung wie ein Mobilitätsbudget zur Verfügung stellen. Dadurch können Unternehmen ihre Kosten senken und gleichzeitig ihre Mitarbeitenden mit einem attraktiven Benefit unterstützen.

4. Sicherheit und Transparenz

Virtuelle Kreditkarten bieten auch ein hohes Maß an Sicherheit und Transparenz. Da die Karteninformationen digital vorliegen, besteht kein Risiko, dass die physische Karte verloren geht oder gestohlen wird. Die Transaktionen werden elektronisch erfasst und können jederzeit nachverfolgt werden. Dies ermöglicht eine genaue Kontrolle der Ausgaben und minimiert das Risiko von Missbrauch oder Betrug.

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Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen

Die virtuelle Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte bietet Unternehmen eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Im Folgenden werden wir einige typische Anwendungsfälle betrachten:

1. Öffentlicher Nahverkehr

Die virtuelle Kreditkarte eignet sich ideal für die Nutzung des ÖPNV. Denn neben dem Ticketkauf am Automaten oder Ticketschalter am Bahnhof können Mitarbeitende die virtuelle Mobilitätsbudget-Karte für den Online-Kauf von Tickets oder Abonnements verwenden, wie z.B. für das Deutschlandticket. Somit können die Mitarbeitenden ihre öffentlichen Verkehrsmittel einfach mit der virtuellen Kreditkarte bezahlen, die Ausgaben über die Mobilitätsbudget-App erfassen und außerdem das Deutschlandticket direkt in der App anzeigen lassen.

2. Dienstrad-Leasing

Über die Mobilitätsbudget-App können Mitarbeitende ein Fahrrad-Leasing abschließen. Dafür können sie das vom Unternehmen bereitgestellte Mobilitätsbudget verwenden. Die Bezahlung der monatlichen Raten erfolgt dabei über die virtuelle Mobilitätsbudget-Karte.

3. Bikesharing oder E-Scooter

In vielen Städten gibt es mittlerweile Fahrradverleihsysteme und E-Scooter-Anbieter. Mitarbeitende können diese Dienste nutzen, um schnell und umweltfreundlich zur Arbeit zu gelangen. Die virtuelle Kreditkarte ermöglicht es ihnen, die Mietgebühren einfach per App zu bezahlen und die Ausgaben zu erfassen.

4. Carsharing

Neben Bikesharing und E-Scooter können Mitarbeitende die Dienste von Carsharing-Anbietern nutzen, um schnell und bequem zur Arbeit zu gelangen oder etwas zu transportieren. Die virtuelle Kreditkarte ermöglicht es ihnen, die Mietgebühren für Carsharing einfach per App zu bezahlen.

5. Auto-Abo

Auto-Abos sind immer mehr im Kommen als Alternative zum Leasing oder sogar Dienstwagen. Die Mobilitätsbudget-Karte ermöglicht es Mitarbeitenden ein Auto-Abonnement einfach und komfortabel per App abzuschließen und mit dem Budget über die virtuelle Kreditkarte dafür zu bezahlen.

6. Tanken und Laden

Tankkarten sind ein beliebter Benefit für Mitarbeiter. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden bereits Tankkarten an. Auch hier haben sich virtuelle Kreditkarten als Tankkarten durchgesetzt. Die Mobilitätsbudget-Karte macht das Tanken und Laden per virtueller Kreditkarte ebenfalls möglich und sogar komfortabler, denn mit ihr können Mitarbeitende sowohl Tanken als auch Laden und das ohne Anbieterbindung. Diesen Vorteil bieten viele herkömmliche Tankkarten noch nicht.

7. Geschäftsreisen

Für Mitarbeitende, die regelmäßig Dienstreisen unternehmen, ist die virtuelle Kreditkarte eine praktische Lösung. Sie können Flugtickets, Hotelbuchungen, Mietwagen und andere Reisekosten bequem mit der virtuellen Kreditkarte bezahlen. Die Ausgaben werden automatisch erfasst und können einfach in die Reisekostenabrechnung integriert werden.

Grenzen der virtuellen Kreditkarten in der Realität

Obwohl virtuelle Kreditkarten eine Reihe von Vorteilen bieten, gibt es auch einige Einschränkungen, die berücksichtigt werden sollten. Im Folgenden werden wir einige der wichtigsten möglichen Limitierungen betrachten:

1. Akzeptanzstellen

Die Akzeptanzstellen für virtuelle Kreditkarten können je nach Land und Region variieren. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die virtuelle Kreditkarte an den gewünschten Orten akzeptiert wird, insbesondere wenn Mitarbeitenden in verschiedenen Ländern oder Städten tätig sind.

2. Begrenzte Einsatzmöglichkeiten

Virtuelle Kreditkarten sind in erster Linie für Online-Zahlungen und mobile Transaktionen konzipiert. Wenn Unternehmen physische Einkäufe oder Dienstleistungen bezahlen müssen, kann die virtuelle Kreditkarte möglicherweise nicht verwendet werden.

3. Abhängigkeit von digitalen Zahlungsdiensten

Um die virtuelle Kreditkarte verwenden zu können, müssen Mitarbeitende digitale Zahlungsdienste wie Apple Pay oder Google Pay nutzen können. Es ist wichtig sicherzustellen, dass diese Dienste verfügbar und kompatibel sind, um die Vorteile der virtuellen Kreditkarte voll ausschöpfen zu können.

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Sind virtuelle Kreditkarten sicher?

Die Sicherheit von virtuellen Kreditkarten ist ein wichtiges Thema. Durch verschiedene Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten virtueller Kreditkarten, wie der Nachverfolgung von Abbuchungen in Echtzeit, sind digitale Kreditkarten sehr sicher. Trotzdem müssen Unternehmen und Mitarbeitende stets sicherstellen, dass angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um Missbrauch oder Betrug zu verhindern. Dazu gehören die Verwendung sicherer Passwörter, die regelmäßige Aktualisierung von Software und die Überprüfung von Transaktionen auf Unregelmäßigkeiten.

Es ist auch ratsam, eine sichere Software oder App zu verwenden, die die Transaktionen und Ausgabenverfolgung ermöglicht. Darüber hinaus bietet das Einrichten von individuellen Ausgabenlimits über ein Dashboard wie NAVIT zusätzliche Sicherheit. Beschäftigte können nicht mehr ausgeben als das Limit vorgibt. Bei Bedarf lassen sich aber Budgets mit wenigen Klicks neu freigeben.

Einfache Verwaltung und Genehmigung über eine Mobilitätsbudget-App

Der Zugriff auf die Karte und die Verwaltung von Mobilitätsausgaben erfolgt idealerweise über eine spezielle Mobilitätsbudget-App. Diese App ermöglicht es Unternehmen, individuelle Budgets zuzuweisen, Ausgaben zu überwachen und berechtigte Mitarbeitende zu verwalten.  Mitarbeitende haben einen leichten Überblick über ihre Ausgaben und können ihr Mobilitätsbudget den gewünschten Mobilitätsmodulen zuweisen. Eine steueroptimierte und automatisierte Abrechnung erleichtert das Mobilitätsmanagement und die Arbeit von HR und Finance erheblich.

Mobilitätsbudget-Karten für alle Unternehmensstrukturen und -größen geeignet

Die Mobilitätsbudget-Karte eignet sich für Unternehmen jeder Größe und Struktur. Egal, ob es sich um ein kleines Start-up oder ein großes Unternehmen handelt, die Mobilitätsbudget-Karte kann individuell an die Bedürfnisse und Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Durch die Flexibilität und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist die Mobilitätsbudget-Karte eine attraktive Lösung für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden einen modernen und flexiblen Mitarbeiterbenefit bieten möchten.

Fazit

Die virtuelle Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte bietet Unternehmen und Mitarbeitenden eine flexible und praktische Lösung, um Mobilitätsausgaben effizient zu verwalten. Mit der virtuellen Kreditkarte können Mitarbeitende ihre Mobilität individuell gestalten und gleichzeitig von steuerlichen Vorteilen profitieren. Die Nutzung einer Mobilitätsbudget-App erleichtert die Verwaltung und Genehmigung von Ausgaben. Unternehmen jeder Größe und Struktur können von der Einführung einer virtuellen Kreditkarte als Mobilitätsbudget-Karte profitieren und ihren Mitarbeitenden ein modernes und flexibles Mobilitätsbenefit bieten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Rechtsberatung dar. Vor der Nutzung virtueller Kreditkarten oder der Implementierung eines Mobilitätsbudgets sollten Unternehmen individuelle rechtliche und finanzielle Aspekte prüfen.

Das Mobilitätsbudget befindet sich im Entwurf des Jahressteuergesetz 2024.

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Stefan Wendering
Stefan ist Freelance Autor und Redakteur bei NAVIT. Zuvor arbeitete er bereits für Start-ups und im Mobilitätskosmos. Er ist ein Experte für urbane und nachhaltige Mobilität, Mitarbeiter-Benefits und New Work. Neben Blog-Inhalten erstellt er auch Marketingmaterialien, Taglines & Content für Websites und Fallstudien.

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