Kosten optimieren in der E-Flotte: Einsparpotenziale durch das Laden zuhause

Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist für viele Unternehmen ein zentraler Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Kostenoptimierung. Doch während viele Entscheider den Fokus auf Fahrzeugauswahl und Ladeinfrastruktur am Standort legen, bleibt ein großer Hebel oft ungenutzt: das Laden der Dienstwagen zuhause bei den Mitarbeitenden.

Lademöglichkeiten bei Mitarbeitern zuhause fördern

Können Mitarbeitende ihre E-Dienstwagen nicht zuhause laden, verlagern sich viele Ladevorgänge auf öffentliche Ladepunkte. Dort liegen die kWh-Preise im Schnitt 50 bis 80 Prozent höher als beim Laden mit dem heimischen Stromtarif. Hinzu kommen mögliche Blockiergebühren, wenn Fahrzeuge zu lange an Schnellladepunkten stehen.

Für Arbeitgeber bedeutet das: Durch die Implementierung von Ladeinfrastruktur (z.B. einer Wallbox) bei Mitarbeitenden zuhause entstehen demnach deutliche Kostenvorteile und je stärker Heimladen unterstützt und automatisiert wird, desto größer sind die Einsparungen im Flottenbudget.

Auf kWh-genaue Abrechnung statt pauschalen Auslagenersatz setzen

Da die Pauschale ein monatlicher Fixbetrag ist, haben Mitarbeitende keinen direkten Anreiz, ihre Ladegewohnheiten zu optimieren. So ist beispielsweise für Pendler eine monatliche Pauschale von 30 Euro nicht attraktiv, da diese die entstehenden Ladekosten oftmals nicht abdeckt. In der Folge bleiben Pendler entweder auf einem Teil ihrer Heimladekosten sitzen oder verlegen ihre Ladevorgänge stärker an öffentliche Ladesäulen, an denen sie mit ihrer vom Unternehmen bereitgestellten Ladekarte aus ihrer Sicht kostenneutral laden können. Die kWh-genaue Rückvergütung von Heimladekosten ist daher präziser, fairer und in der Regel auch für den Fuhrpark kostengünstiger.

Günstigere Hausstromtarife nutzen

Ein weiterer Vorteil des Heimladens: Mitarbeiter laden ihre Elektrodienstwagen zuhause bequem mit günstigen Hausstromtarifen, anstatt teure öffentliche Schnellladepunkte zu nutzen. So sinkt der durchschnittliche Strompreis pro Kilometer erheblich. Haben Mitarbeiter zuhause eine PV-Anlage auf dem Dach, können sie zusätzlich sparen.

Mit der NAVIT Heimladelösung wird der Abrechnungsprozess rund um Ladekosten für Arbeitgeber und Mitarbeiter vereinfacht:

  • Heimladekosten werden automatisiert erfasst,
  • kWh-genau rückvergütet,
  • steuerkonform in die Lohnbuchhaltung integriert

Das reduziert Verwaltungsaufwand und macht das Heimladen für Unternehmen transparent und kontrollierbar.

Fazit: Heimladen ist ein Kostenvorteil für die gesamte Flotte

Wer als Arbeitgeber in die Elektrifizierung seines Fuhrparks investiert, sollte das Heimladen als strategischen Baustein verstehen. Es senkt Kosten, steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und entlastet HR- und Fuhrparkabteilungen durch digitale Prozesse.

Mit der NAVIT Heimladelösung lässt sich dieses Potenzial voll ausschöpfen – und zwar automatisiert, steuerkonform und ohne Mehraufwand.

Stefan Wendering
Stefan ist Freelance Autor und Redakteur bei NAVIT. Zuvor arbeitete er bereits für Start-ups und im Mobilitätskosmos. Er ist ein Experte für urbane und nachhaltige Mobilität, Mitarbeiter-Benefits und New Work. Neben Blog-Inhalten erstellt er auch Marketingmaterialien, Taglines & Content für Websites und Fallstudien.

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